Prinz Arian I. nimmt das Zepter in die Hand
Endlich wieder Monarchie in Holler
Drei Jahre Vakanz auf dem Thron sind genug – Prinz Arian hat närrisches Erbgut
Holler. „Wir sanieren und bauen fertig!“ – unter diesem Motto führt Prinz Arian I. die Hollerer in diesem Jahr durch die närrische Zeit. Der 41. Prinz stammt aus dem Hause Roth. Hier sind fast alle Verwandte als Prinzen und Prinzessinnen im Amt gewesen; bloß schade, dass der Adel nur auf Zeit gilt!
Arians Urgroßvater Toni Kilian fuhr die ersten Majestäten mit der Ponykutsche beim Kinderfastnachtszug durch das Dorf. Vater Alexander, ehemaliger Fußballer bei den Alten Herren, ist seit Jahren beim Wagenbau vorneweg mit dabei. Mutter Angelika ist bei den Möhnen aktiv und Schwester Alia hat auch schon Bühnenerfahrung in der Fastnachtszeit gesammelt – närrisches Erbgut ist also ausreichend vorhanden!
Arian besucht die dritte Klasse der Grundschule in Niederelbert. In seiner Freizeit spielt er Tennis und fährt gerne Fahrrad. Er freut sich schon sehr auf seine hoheitlichen Aufgaben und fiebert dem Beginn der Hollerer Fastnachtszeit am Sonntag, 24. Februar entgegen. Um 14.11 Uhr ist er mit seiner Gefolgschaft selbstverständlich auf dem letzten Wagen des Fastnachtszuges zu finden. An Weiberdonnerstag wird Arian I. beim Rathaussturm alles geben, um das Bürgermeisteramt zu erobern. Und spätestens zur dritten Stehung (Sitzung) der Hollerer Möhnen am 2. März, die Arian mit seiner Anwesenheit beehren wird, dürfen die Hollerer dann entscheiden, ob nicht eine Monarchie die bessere Staatsform für sie ist…
