Bund fördert Klimaschutzteilkonzept in Koblenz
Energiesparpotenziale sichtbar machen
Ziel ist es, den Gebäudebestand der Stadt im Rahmen eines Sanierungsfahrplans in den kommenden zehn bis 20 Jahren energetisch zu optimieren
Koblenz. Koblenz geht mit gutem Beispiel voran und will langfristig Emissionen reduzieren: Mit dem vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) geförderten Klimaschutzteilkonzept „Klimaschutz in eigenen Liegenschaften und Portfoliomanagement“ untersucht das Zentrale Gebäudemanagement (ZGM) der Stadt Bestandsgebäude auf Energieeffizienz. Langfristig möchte die Stadt Koblenz mit der Umsetzung des Klimaschutzteilkonzeptes „Klimaschutz in eigenen Liegenschaften und Portfoliomanagement“ den Energieverbrauch der städtischen Liegenschaften kurz-, mittel- und langfristig deutlich senken und so einen positiven Beitrag zur Reduzierung der CO2 Emissionen beitragen.
Ermöglicht werden soll dies durch den Aufbau eines Energiemanagements für 86 der städtischen Liegenschaften. Dazu gehören vor allem Schulen, Kindertagesstätten, Sporthallen und Verwaltungsgebäude, unter anderem auch große Energieverbraucher wie die Berufsbildende Schule Technik, das Verwaltungsgebäude „Schängel-Center“ oder das Theater Koblenz. Außerdem soll eine Gebäudebewertung von 71 ausgewählten Gebäuden Energieeinsparpotenziale aufzeigen. Ziel ist es, den Gebäudebestand der Stadt im Rahmen eines Sanierungsfahrplans in den kommenden zehn bis 20 Jahren energetisch zu optimieren.
Klimaschutzkonzept wird durch den Bund gefördert
Die Umsetzung des Klimaschutzteilkonzepts findet in Kooperation mit der EnergyEffizienz GmbH Lampertheim und der Transferstelle Bingen statt und wird durch den Bund über den Projektträger Jülich mit 70 Prozent der Kosten gefördert.
Pressemitteilung der
Stadt Koblenz
