Allgemeine Berichte | 02.04.2019

Gesellschaft für Stadtgeschichte und Kultur e.V.

Engagiert für die Stadtgeschichte

Gäste sind bei der Jahreshauptversammlung am 10. April willkommen

Höhr-Grenzhausen. Die Mitglieder der Gesellschaft für Stadtgeschichte und Kultur e.V. (GSK) sind herzlich zur diesjährigen Jahreshauptversammlung am 10. April um 18.30 Uhr ins Jugend- und Kulturzentrum „Zweite Heimat“ in Höhr-Grenzhausen, Hermann-Geisen-Straße 40–42 eingeladen. Alle Mitglieder haben bereits eine persönliche Einladung erhalten. Neben den nach Vereinsrecht notwendigen formalen Tagesordnungspunkten (Berichte des Vorsitzenden, der Kassiererin und der Kassenprüfer, Entlastung des Vorstandes) werden in gekürzter Form nochmals historische Fotos von Höhr-Grenzhausen zu sehen sein. Mit diesem Angebot möchte der Vorstand denjenigen Bürgerinnen und Bürgern entgegenkommen, die keine Möglichkeit hatten, die Vortragsveranstaltung im Dezember des vergangenen Jahres im Casino Gambrinus zu besuchen. Außerdem besteht die Gelegenheit, sich über Aufgaben und Ziele der Gesellschaft zu informieren.

Museum für Stadtgeschichtezu „Höhr-Grenzhausenbrennt Keramik“ geöffnet

Die GSK macht mit, wenn es am 7. April wieder heißt: „Höhr-Grenzhausen brennt Keramik“. Ab 11 Uhr öffnet das Museum für Stadtgeschichte am Laigueglia-Platz seine Pforten und lädt zu einer Zeitreise in die Vergangenheit ein. Die Besucher sind immer wieder von der Vielfalt und der Qualität der gesammelten Gegenstände und Exponate begeistert. Die Ausstellung vermittelt einen Einblick in das alltägliche Leben der Höhr-Grenzhäuser Bevölkerung in früheren Jahren. Die Zeitspanne umfasst etwa das Ende des 19. Jahrhunderts bis in die 1950er Jahre. Dazu gehören Möbel, Kücheneinrichtungen und -geräte, wie Butterfässer und Vorratsgefäße, die aus ortsansässigen Töpferbetrieben stammen. Genauso zu sehen sind die verschiedenen Arten, Wäsche zu waschen, bis hin zur ersten elektrischen Waschmaschine, die noch vorwiegend aus Holz gefertigt war. Die vollständig erhaltene Holzpfeifenwerkstatt weist auf einen weiteren neben der Keramik wichtigen Wirtschaftszweig hin, dessen frühere Existenz heute kaum noch bekannt ist. Ein Blick in die Spielzeugecke mit Kinderstube, Kaufladen und einem mechanisch angetriebenen Kettenkarussell, lässt nicht nur die Kinderaugen leuchten. Ein Besuch lohnt sich immer und das bei freiem Eintritt!

Stadtführung –Ein neues Angebot der GSK

Erstmalig lädt der neue Stadtführer Kurt Frank zu einem 80 Minuten dauernden Rundgang durch die historischen Straßen des Stadtteils Grenzhausen ein. Zum Auftakt dieses touristischen Angebots am 7. April liegen bereits Anmeldungen vor, die auf ein reges Interesse schließen lassen. Neben Informationen zur Geschichte der Stadt Höhr-Grenzhauen werden den Teilnehmern Anekdoten, Witziges, aber auch traurige Ereignisse und Momente zu Gehör gebracht. Der Vorstand der GSK wünscht Kurt Frank einen guten Start und ein interessiertes Publikum. Die Führungen sind am 7.April und beginnen um 11 und um 14 Uhr am Keramikmuseum. Es wird ein Kostenbeitrag erhoben. Anfragen und Buchungen zur Stadtführung bitte an Herrn Frank, Tel. (01 70) 3 59 33 34 oder an Kannenbäckerland-Touristik-Service, Tel. (0 26 24) 1 94 33 richten.

Pressemitteilung der

Gesellschaft für Stadtgeschichte

und Kultur e.V.

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