Allgemeine Berichte | 13.10.2021

Kooperationsvereinbarung in Ahrweiler unterzeichnet

Engere Zusammenarbeit zwischen BBK und HSU

Durch die stärkere Vernetzung soll die schnittstellenübergreifende und kompetenzorientierte Ausbildung in der zivil-militärischen Zusammenarbeit vertieft werden. Foto: Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe

Kreis Ahweiler. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) und die Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg (HSU) arbeiten künftig noch enger zusammen. Dazu haben der Präsident der HSU Prof. Dr. Klaus Beckmann und BBK-Präsident Armin Schuster an der Bundesakademie für Bevölkerungsschutz und Zivile Verteidigung (BABZ) in Ahrweiler heute eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Ziel dieser Vereinbarung ist es, die seit Jahren bestehende erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen der HSU und der Bundesakademie des BBK zu intensivieren. Durch die stärkere Vernetzung soll die schnittstellenübergreifende und kompetenzorientierte Ausbildung in der zivil-militärischen Zusammenarbeit vertieft werden.

Ausbildungen gemeinsam planen Im Zentrum der Kooperation steht die gemeinsame Ausbildung und hier insbesondere die Weiterentwicklung des Master-Studiengangs „Zivil-Militärische Zusammenarbeit“ an der HSU.

Gerade vor dem Hintergrund neuer globaler und (pan-)europäischer Bedrohungslagen wird deutlich, wie wichtig die praxisnahe und kohärente Qualifizierung von Akteurinnen und Akteuren im Bereich der zivil-militärischen Zusammenarbeit ist. „Der Zivilschutz ist die wichtigste Aufgabe des BBK. Wirksamer Schutz im schlimmsten aller Fälle gelingt nur, wenn alle Partner der zivilen und militärischen Aufgabenbereiche sich und ihre Arbeitsgebiete gegenseitig gut kennen. Ein Grundstein dazu wird in einer exzellenten wissenschaftlichen Ausbildung gelegt, in der der Austausch und die Vernetzung mit verschiedenen Partnern der Gefahrenabwehr im Fokus stehen. Mit unserer Vereinbarung leisten wir einen wichtigen Beitrag dazu“, so BBK-Präsident Armin Schuster.

„Die jüngste Kooperationsvereinbarung mit der Bundesakademie für Bevölkerungsschutz und zivile Verteidigung ist eine echte Bereicherung für das Lehrveranstaltungsangebot unserer Weiterbildungsstudiengänge Civil-Military Interaction und Führung in der Medizin“, zeigt sich auch HSU-Präsident Prof. Dr. Klaus Beckmann über die vertiefte Zusammenarbeit erfreut. „Ich bin überzeugt, dass wir unseren Studierenden damit eine noch praxistauglichere Ausbildung im Bereich des internationalen Katastrophen- und Zivilschutzes, der Auslandshilfe sowie der zivil-militärischen Zusammenarbeit bieten können.“

Im Rahmen der heute unterzeichneten Kooperation ist ebenfalls vorgesehen, die gemeinsame Zusammenarbeit mit deutschen und ausländischen Hochschulen im Bereich Lehre & Forschung auszubauen und sich auch hinsichtlich der Akquise von Projektmitteln auszutauschen und zusammenzuschließen.

Pressemitteilung

Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe

Durch die stärkere Vernetzung soll die schnittstellenübergreifende und kompetenzorientierte Ausbildung in der zivil-militärischen Zusammenarbeit vertieft werden. Foto: Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe

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