Allgemeine Berichte | 15.11.2017

Bon Secours Kamerun baut ein Netzwerk mit acht Krankenhäusern in Kamerun auf

Entsandte berichten von den Begebenheiten vor Ort

Die Besucher der Informationsveranstaltung wurden mit Trommelmusik empfangen. privat

Meckenheim. Anfang dieses Jahres ist eine Gruppe von zehn Leuten aus vier NGO’s nach Kamerun geflogen und hat dort acht Krankenhäuser besucht, mit denen Bon Secours Kamerun e.V. gemeinsam das Netzwerk MNC (Medical Network Cameroon) gegründet haben. Mit auf dieser Reise waren unter anderem Hannah Baldauf und Tristan Crampe. Sie haben die Reise mit Filmkamera und Fotoapparat dokumentiert. Kürzlich haben sie in Meckenheim ein Event veranstaltet, um von dieser Reise zu berichten. Die Gäste wurden von der Trommelgruppe Akwaaba aus Grafschaft musikalisch begrüßt und auch in der Pause konnten sich die Gäste vom Können der Musiker überzeugen. Es wurden verschiedene Filme gezeigt, in den sowohl das Netzwerk, als auch die verschiedenen Krankenhäuser vorgestellt wurden. Martina Meilwes und Georg Schorn berichteten von der Ausstattung der Krankenhäuser, die auf sehr unterschiedlichem Niveau liegen. Bei den Gesprächen mit den Chefärzten war der Tenor aber in allen Häusern der gleiche: Neben dem Mangel an Geräten und Mobiliar wird dringend Fachwissen im medizinischen, hygienischen, pflegerischen und technischen Bereich benötigt. Die meist jungen Chefärzte waren von dem Gedanken einer Zusammenarbeit in einem Netzwerk „auf Augenhöhe“ sehr angetan und sagten zu, ihre ganze Energie in das Netzwerk einzubringen. Anfang November wird Dr. Soeren Gatz vom Verein „Humanitäre Hilfe Landsberg e.V.“ mit einem Team von Ärzten und Schwestern nach Kamerun fliegen, um dort für mehrere Wochen zu operieren und Fortbildungen durchzuführen. Ende Januar 2018 ist dann für ein Team aus Ärzten, Schwestern, Pflegern und Technikern aus Luxemburg und Landsberg ein weiterer Einsatz mit diversen Fortbildungen geplant.

Mit Fotos und Videos wurden die Erzählungen der Referenten untermalt.

Mit Fotos und Videos wurden die Erzählungen der Referenten untermalt.

Die Besucher der Informationsveranstaltung wurden mit Trommelmusik empfangen. Fotos: privat

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