Eine Aktion der Pfarreiengemeinschaft Untermosel-Hunsrück - Waldferientage
Erde, Wasser, Sonne, Luft
Niederfell. Pünktlich um 8 Uhr warteten schon viele Kinder und Eltern auf das Eintreffen der BetreuerInnen. Spätestens um 8.30 Uhr brachten die restlichen „Sammeltaxis der Eltern“ die Kinder zu den Waldferientagen im Aspelbachtal in Niederfell. Gemeindereferent Rudolf Demerath von der Pfarreiengemeinschaft Untermosel-Hunsrück und Förster Wolfgang Herrig vom Forstamt Koblenz hatten im Vorfeld mit 12 BetreuerInnen ein Wald-Erfahrungsprogramm für die ersten beiden Ferienwochen vorbereitet. In den Morgenrunden um 9 Uhr wurde deutlich: Erde, Wasser, Luft, Sonne, ermöglichen unser Leben, „Ohne Erde kein Bäume“, ohne Boden hätten wir keinen Halt unter den Füssen….“ Wir können dankbar sein, für die Schöpfung: „Laudato si o mi signore!“! Die Erkenntnis einer Teilnehmerin: „Die Natur braucht auch den Schutz durch uns Menschen, indem wir z. B. Plastik vermeiden“. Von 9.30 bis 12.30 Uhr erkundeten 60 Kinder in Gruppen fünf verschiedene Erfahrungsräume: Den Lebensraum Bach, den Lebensraum Wald, Tiere lernten die Kinder mithilfe des Wald und Wildwagens kennen: „Wie zart die Federn sind“. Eine Gruppe ermöglichte, kreative Ideen im Wald umzusetzen, eine andere beschäftigte sich in diesem Jahr dem Thema Plastikvermeidung. Um 12.30 Uhr wurde es dann zum Tischgebet noch mal Still auf dem Platz, bevor hungrige Kinder sich an der Essensausgabe anstellten. Das Mittagsprogramm war in den Wochen unterschiedlich gestaltet, Schnitzen, Brennpeter, Anfertigen von Bienenhotel oder ganz einfach Fußball spielen. In der ersten Ferienwoche mündete der Donnerstag in einen Gottesdienst und anschließendem Grillen, in der zweiten Woche waren die Wetterverhältnisse zu wechselhaft, sodass Beides abgesagt werden musste.
Ein ausdrückliches Lob gilt den Unterstützern, die die Waldferientage immer wieder kostengünstig ermöglichen: Der Ortsgemeinde Niederfell, die wieder die Freizeitanlage unentgeltlich zur Verfügung stellte, dem Jugendamt des Kreises Mayen–Koblenz, der Stiftung Jugend der Kreissparkasse Mayen, der Verbandsgemeinde Untermosel, der VR-Bank Rhein-Mosel sowie die Sparkasse Koblenz und dem Nabu, der das Holz für die Bienenhotels zur Verfügung stellte.
