„Kultur macht stark“- Ferienworkshop im Haus der Offenen Tür Sinzig

Erfolgreiche Premiere - TalentCAMPus „Ich bin ich“ im HoT Sinzig

Erfolgreiche Premiere - TalentCAMPus
„Ich bin ich“ im HoT Sinzig

Vier hochqualifizierte Dozenten betreuten 40 Kinder und Jugendliche beim „Kultur macht stark“- Ferienworkshop. Foto: privat

08.10.2019 - 16:14

Sinzig. Durch die Unterstützung des Bundesprogramms „Kultur macht stark“ in Verbindung mit dem Konzept „TalentCAMPus“ des Deutschen Volkshochschulverbands konnten jetzt 40 Kinder und Jugendliche zwischen 9 und 14 Jahren an einem neuartigen und ganz besonderen Ferienwerkshop im Haus der Offenen Tür Sinzig teilnehmen. Das örtliche Bündnis für Bildung - Barbarossaschule, Regenbogenschule und VHS Sinzig unter Federführung der Antragstellerin HoT - sprach gezielt auch Kinder aus weniger bildungsaffinen Milieus an und begeisterte sie zur Mitwirkung an den „Ich bin ich“ Workshops. Die TeilnehmerInnen durften am ersten Tag alle vier DozentInnen und ihre Arbeit kennenlernen. Nach dem intensiven ersten Kontakt mit vier Kunstsparten konnten sie auswählen, ob sie die restlichen Tage lieber mit Stefanie Manhillen (Bildende Kunst) Collagen, Kostüme, Objekte und Bilder anfertigen wollten, ob sie mit Ute Faust (Tanztheater) ihrem künstlerischen Ich über die Bewegung Ausdruck verleihen wollten, oder ob es die Musik ist, die ihrer inneren Künstlerpersönlichkeit entsprach: Wahlweise mit Camilo Donneys (Trommeln/Percussion) die Schlaginstrumente praktisch erforschen und gemeinsam einsetzen, oder mit Thomas Rohde (Freie Musikgestaltung) in der Gruppe neue Musik erfinden und erklingen lassen. Zum Abschluss fand ein großes öffentliches Fest statt. Wie an jedem Tag begann Ute Faust, begleitet durch live Musik von Camilo Donneys (Schlagzeug/Percussion) und Thomas Rohde (Klavier), mit einem tänzerischen „Workout“ für alle. Die Kinder und Jugendlichen schlüpften sodann in die Rollen der Dozenten und ließen ihre Eltern künstlerische Workshop-Atmosphäre schnuppern. Danach versammelte man sich wieder im großen Veranstaltungssaal. Die TeilnehmerInnen erhielten von Annette Hoffmann (HoT Projektleitung) Teilnahmezertifikate und Erinnerungsgeschenke. Ausführlich würdigte Hoffmann die besondere Atmosphäre und die großartigen Möglichkeiten, die sich durch die Unterstützung der Förderer, aber auch durch den von André Wedel (Bonn) bereitgestellten handgearbeiteten Yamaha-S-Konzertflügel in der 432-Hertz-“Bio“-Stimmung erstmals in Sinzig ergeben haben. Umgeben von den Bildern und Objekten des Kunstkurses hob sie auch die Nachhaltigkeit des von Stefanie Manhillen und Thomas Rohde entwickelten Workshop-Konzepts hervor. Sie kündigte an, dass einige der fantastisch farbenfrohen Anzieh-Objekte beim Karneval weiter Verwendung finden würden. Auch Petra Klein (Leitung HoT) war dieser Gesichtspunkt wichtig: Sie überreichte den Assistenten, den ehrenamtlichen Helfern und den Dozenten ein Erinnerungsgeschenk und sagte dabei: „Ihr habt jetzt eine Woche lang veganes Essen genossen. In diesem Kochbuch könnt ihr zuhause nachsehen, was ihr gegessen habt und es vielleicht auch mal selbst nachkochen.“


Auch die vier DozentInnen bedankten sich bei dem HoT-Team und allen Ehrenamtlichen mit einem kleinen Geschenk. Höhe- und Schlusspunkt des Abschlussfests war eine stimmungsvolle Aufführung, in dem die verschiedenen Künste zu einem großen Gesamtablauf verbanden. Dies geschah auch im Sinn des russischen Komponisten, Pianisten und Visionärs Alexander Skrjabin. Er war während des gesamten Workshops durch den von Thomas Rohde täglich live gespielten „Skrjabin des Tages“ präsent. Wäre er nicht bereits 1915 verstorben, hätte er sicherlich seine helle Freude an dem fröhlichen, beglückenden Zusammenspiel der Künste und an dem authentischen, freudigen Auftreten der Kinder und Jugendlichen gehabt. Pressemitteilung

Haus der Offenen Tür Sinzig

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Gerda Nehls:
Da der Nabu strickt gegen das Aufräumen war und ist, sollte der Nabu jetzt mal einen Teil der verursachten Schäden/ Kosten übernehmen. Treibgut war in erster Linie eben altes liegengelassenes Gehölz/ Bäume, nicht gemähte Ufer usw. Jetzt unterschreiben lassen, dass sie für die Zukunft für die Schäden...
Tobias Hilken (Bremen):
Habt ihr für den Schwachsinn einen Berater gebraucht? Oder ist das euch beim Würfeln eingefallen. ...
P. Müller:
Wer kommt bitte auf einen solchen Unsinn? Wie um alles in der Welt soll Brennholz das Problem sein, wenn ganze Häuser und Totholz an den Brücken hängen. Manchmal habe ich den Eindruck, die Welt ist echt am Ende!...
Tom:
Ich finde den Kommentar von J. Thul mehr als bedenklich. Die in seinen Augen depressiv machenden Fertig-Garagen sind "... ok für Bauarbeiter auf einer Großbaustelle in Afrika". Traurig, traurig :-( Er gehört zu den vielen Menschen, die solche Initiativen einfach mal mies machen. Eine Art Hobby gelangweilter...
Klaus Rinke:
Sehr guter erster Schritt für die Betroffenen.Und der Vorschreiben oben ......nur Rummotzen sonst nichts?Anstatt das zu Unterstützen erstmal nieder machen.Lachhaft so etwas.Es wird etwas Gutes Geschaffen und nur das zählt....
J.Thul:
Ich kann dem G. Friedrich zustimmen , das sind mehr Fertig- Garagen als was zum wohnen ! Da könnte man sich mehr einfallen Lassen ! Da wird man wirklich depressiv drin ! Ist ok für Bauarbeiter auf Großbaustelle in Afrika , aber nicht für die Senioren im Ahrtal..........
Gertie :
Aha wusste nicht dass dass Brennholz am Stück gelagert wird . Sorry es ist doch eher dass nicht wegräumen von Unterholz am wassernähe, 25 cm brennholzstücken können sich nicht so verkanten . Da sucht man wieder ein schuldige anstatt mal die Augen auf zu machen. Was macht man mit Autos,Containern ,Mülltonnen...
A.Hoffmann:
Ergreifende Bilder aber der Bildanzeige hätte man eine Funktion zum ausblenden hinzufügen müssen...
 
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