Jahresabschlussübung Feuerwehr und DRK auf Niederwerth
Erfolgreiche Übung für den Ernstfall
Niederwerth. Auf der Insel Niederwerth fand die große Jahresabschlussübung der örtlichen freiwilligen Feuerwehr und des DRK statt.
Dargestellt wurde ein Szenario eines Brandes in der Fa. Münch-Bau, bei dem mehrere Personen aus dem stark verrauchten Untergeschoss gerettet und Verletzte versorgt werden mussten. Kurz vor der eintretenden Dämmerung traf die Feuerwehr mit Blaulicht und Martinshorn mit einem Gerätewagen und einem Mannschaftstransporter am Einsatzort ein, gefolgt von zwei Fahrzeugen des DRK. Zuerst wurden die Schläuche ausgerollt, eine Saugleitung zum Rhein gelegt und mehrere Spritzen angeschlossen. Feuerwehrmänner mit Atemschutzgeräten drangen in die völlig verrauchte Halle vor, um nach Personen zu suchen. Im Untergeschoss fanden sie dann mehrere Personen, die Verletzte und vom Feuer Eingeschlossene darstellten.
Die Sanitäter des DRK hatten inzwischen im Hof mehrere Feldbetten aufgebaut und diverse Taschen mit Medikamenten und Verbandszeug. Man führte mehrere Personen aus der verrauchten Halle. Die Sanitäter holten mehrere Leute mit Tragen heraus. Die Übung dient der Koordination der Einsatzkräfte, auch zwischen Feuerwehr und DRK um für den Ernstfall gerüstet zu sein.
Die freiwillige Feuerwehr auf Niederwerth existiert schon seit 1929.
Im Laufe der Jahre waren zahlreiche große Einsätze zu verzeichnen, besonders erwähnenswert hierzu unter andere der Brand der Niederwerther Kirche am 16.01.1973, der Großbrand 1982 in der Marktstraße in Vallendar, 1993 im Kloster Besselich in Urbar, Jahrhunderthochwasser 1993 und 1995 sowie im Jahre 2000 der Großeinsatz beim Brand der Theologischen Hochschule in Vallendar. Die Freiwillige Feuerwehr Niederwerth konnte im Jahr 2009 stolz auf ihre 80-jährige erfolgreiche Tätigkeit zum Wohle der Gemeinde zurückblicken. Sie zählt zum heutigen Zeitpunkt 28 aktive Mitglieder und 16 Kameraden der Altersabteilung. Daneben verfügt sie über zwei Einsatzfahrzeuge (TSF-W und MTF) sowie zwei Rettungsboote (RTB 1 und 2).
Feuerwehrmänner führen Person aus der Halle.
Viele Einsatzkräfte waren vor Ort.
Das DRK baut Feldbetten auf.
