Bürgerinitiative „Unsere Altstadt“ startet Initiative um negative Auswirkungen einzudämmen
Erfolgreicher Auftakt für eine lebenswerte Altstadt
Koblenz. Im Rahmen der Reihe „Altstadt-Dialog“ eröffnete die Bürgerinitiative eine Diskussionsreihe um eine Bestandsaufnahme der Auswirkung des „Feier- und Erlebnisparks Altstadt“ zu erstellen. Fast 50 Altstädterinnen und Altstädter repräsentierten dabei fast alle Straßen, Gassen und Plätze der Koblenzer Altstadt, vom Kastorviertel bis zur Weisser Gasse und füllten den Raum des Koblenzer Kunstvereins im Altenhof bis auf den letzten Platz. Schön, dass auch zwei Mitglieder des Koblenzer Stadtrates aus den Reihen der CDU und „Die Partei“ an der konstruktiven Veranstaltung teilnahmen.
Es ging vor allem um die Veranstaltungsdichte und Auswirkungen des Nachtlebens in den Bereichen Lärm, Müll und Toiletten bis hin zur Verkehrs- und Parksituation. Von den Anwesenden wurden viele Hinweise und Missstände aber auch Ideen zur Sprache gebracht. Der Bürgerinitiative, so der Moderator Jürgen Potratz, ging es darum, die zunehmende Kommerzialisierung von öffentlichen Räumen für Feste und Festivals durch Eventveranstalter einer lebenswerten Altstadt anzupassen. Ausdrücklich begrüßt wurden die gastronomischen und kulturellen Angebote, die zu einer Belebung der Gassen und Plätze führten. Dauerbeschallung bei ständig anwachsenden Großveranstaltungen, Parkchaos, grölende, urinierende und sich übergebende „Gäste“ bis in die frühen Morgenstunden können damit aber nicht gemeint sein.
Die Bürgerinitiative wird die Hinweise und Anregungen nun sammeln, bündeln und mit der Verwaltung besprechen. Weitere Anregungen gerne an kontakt@bi-koblenz-altstadt.de.
Pressemitteilung
Bürgerinitiative
„Unsere Altstadt“
