Allgemeine Berichte | 04.12.2025, 14:39 Uhr

Erfolgreicher Lehrgangsabschluss für Einsatzkräfte des Gefahrstoffzuges

Die erfolgreichen Lehrgangsteilnehmer.  Foto: Robert Zimmermann
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Kreis Ahrweiler. Neben klassischen Einsätzen wie die Brandbekämpfung gehören auch hochspezialisierte Aufgaben wie der ABC-Einsatz zum Spektrum der Feuerwehr. Hierbei kümmert sie sich um die Gefahrenabwehr (Auffangen, Abdichten, Messen) bei Freisetzung von atomaren, biologischen und chemischen Gefahrstoffen z.B. in Folge eines Unfalls. Damit der Landkreis Ahrweiler für solche Szenarien gewappnet ist, gibt es den Gefahrstoffzug. Stationiert in Ahrbrück, Ahrweiler, Altenahr, Burgbrohl und Oberwinter, rücken die Einheiten mit Spezial-Fahrzeugen und -Ausrüstung aus. Wichtigste Schutzausrüstung der Feuerwehrleute bei diesen Einsätzen sind neben dem allgemein bekannten Atemschutzgerät schwere, grüne Chemikalienschutzanzüge (CSA). Diese sind gasdicht und äußerst widerstandsfähig gegen gefährliche Stoffe, aber eben auch eine echte Herausforderung: Eingeschränkte Sicht, Hitzestau, zusätzliches Gewicht und erschwerte Kommunikation verlangen den Einsatzkräften alles ab. Um sich an diese Belastung zu gewöhnen, ist eine spezielle Ausbildung unverzichtbar.

Vom 14. Bis 22. November 2025 absolvierten sieben Feuerwehrleute aus Ahrweiler und Ahrbrück (Ines Balter-Burggraaff, Johanna Fuhrmann, Boris Becker, Tilo Heber, Niklas Klaes, Marcel Menzen und Philip Wessel) erfolgreich ihren CSA-Lehrgang in Bad Neuenahr. Drei Tage lang standen Theorie und Praxis auf dem Programm: vom Kennenlernen der Schutzausrüstung bis hin zu Übungen unter realistischen Belastungen.

Schritt für Schrittzur Einsatzreife

Nach Unterrichtseinheiten zu Materialkunde, Belastungsgrenzen und speziellen Handhabungs- und Einsatzgrundsätzen, lag der Fokus auf der praktischen Ausbildung. Die Teilnehmer begannen mit dem fachgerechten An- und Ablegen der Anzüge, absolvierten verschiedene Übungs-Parcours mit stetig wechselnden Aufgaben. Gefordert waren dabei handwerkliches Geschick, geistige Leistungsfähigkeit und körperliche Belastung durch schwere Arbeiten, wie etwa das Transportieren von Lasten und Personen, Leitersteigen oder das Verhalten in Notsituationen. Lehrgangsabschluss war eine Einsatzübung, bei der auch das Retten von Personen und das richtige Abdichten einer Rohrleitung unter Vollschutz trainiert wurde.

OptimaleÜbungsbedingungen

Ein besonderer Dank gilt der Grundschule, sowie der Stadt Bad Neuenahr: Der Lehrgang konnte in den Räumlichkeiten der Schule durchgeführt werden, die sich als wahrer Abenteuerspielplatz für die Ausbildung erwies. Die vielfältigen Möglichkeiten vor Ort boten ideale Bedingungen für Gewöhnung und praxisnahe Übungen. Das Ausbilderteam um Jennifer Schwab, Michael Meurer und Tobias Schwank bedanken sich herzlich für die Unterstützung und die Bereitstellung der Räume – ein entscheidender Beitrag zum Erfolg dieser Ausbildung. Der stellvertretende Brand- und Katastrophenschutzinspektor Robert Zimmerman, sowie das Ausbilderteam gratulierten den Absolventen und lobten die hohe Motivation und den Teamgeist der Lehrgangsteilnehmenden. „Alle haben sich mit hohem Engagement eingebracht, Feedback erfolgreich umgesetzt und zur positiven Lernatmosphäre des intensiven Lehrgangs beigetragen“, so das Ausbilderteam.

Foto: Tobias Schwank

Foto: Tobias Schwank

Die erfolgreichen Lehrgangsteilnehmer. Foto: Robert Zimmermann

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