Förderverein St. Nikolaus-Stiftshospital Andernach
Erfolgreiches Jubiläumsjahr gemeistert
Rück- und Ausblicke in der Mitgliederversammlung
Andernach. Zur satzungsgemäßen Jahreshauptversammlung des Vereins der Freunde und Förderer für das Krankenhaus St.-Nikolaus-Stiftshospital hatte sich eine erfreuliche Zahl von Mitgliedern und Gästen im Großen Saal des ehemaligen Personalwohnheims zur Teilnahme eingefunden. Der Vorstand präsentierte eine Bilanz, die sich sehen lassen konnte. Ein besonderer Gruß des Vorsitzenden Josef Nonn richtete sich an die Hausherrin, Geschäftsführerin Cornelia Kaltenborn sowie an den Ärztlichen Direktor Dr. Michael Nickel, der gleichzeitig stellvertretender Vorsitzender des Fördervereins ist. Neben neuen Mitgliedern konnte auch der genesene Geschäftsführer Dieter Kamptz willkommen geheißen werden.
Verein feierte "Silberhochzeit"
In dem Bericht für den Vorstand ließ Josef Nonn noch einmal die Ereignisse des abgelaufenen Jahres Revue passieren, dessen Höhepunkt zweifelsohne das Jubiläum im November war; der Verein konnte seine „Silberhochzeit“ begehen. Er dankte all denen, die dazu beigetragen haben. Zur Vorbereitung des Jubiläums im vergangenen Jahr fanden insgesamt sieben Vorstandssitzungen und fünf weitere Termine statt.
Ferner bedankte sich Nonn auch bei Elfriede Zimmermann und seinen übrigen Vorstandskollegen für die hervorragende Arbeit des abgelaufenen Jahres und die gute Zusammenarbeit. Im Team habe jeder sein Scherflein zum Gelingen beigetragen. Der Mitgliederbestand hat sich wie auch in den Vorjahren stabil bei plus minus 215 eingependelt. „Wir konnten zwar zehn neue Mitglieder werben; dem stehen aber sieben Austritte gegenüber und sechs Sterbefälle“, so der Vorsitzende. Neuen Mitgliedern stehen sämtliche Türen offen. Ein guter Anlass, um miteinander ins Gespräch zu kommen, ist der jährlich stattfindende Verkauf von gefärbten Eiern am Karsamstag in der Fußgängerzone neben dem Funkennarrenbrunnen in der Bahnhofstraße.
Finanzen zufriedenstellend
Auch in finanzieller Hinsicht konnte das vergangene Jahr als zufriedenstellend bezeichnet werden, wie Schatzmeister Friedel Sauerborn berichten konnte. Zwar konnte das Vorjahresergebnis mit dem Spendenaufruf für neue Pflegebetten und Mobilisationsstühle nicht erreicht werden, aber mit rund 24.000 Euro Einnahmen insgesamt immer noch ein über dem Schnitt liegendes Ergebnis.
Mit der Anschaffung eines Kinderwagens für die Geburtenstation, einem Rollstuhl für die Orthopädie, der Beschaffung von Blutabnahmewagen sowie einem Zuschuss an die Mitarbeitervertretung zum Firmen-Münzlauf in Koblenz verblieb immer noch ein ansehnlicher Betrag zur Übernahme ins folgende Geschäftsjahr, sodass der Verein auch in 2016 seinem Auftrag zur Förderung des Krankenhauses Rechnung tragen kann. Dementsprechend fiel auch der Bericht der Kassenprüfer Friedhelm Stolzenberger und Heribert Zins positiv aus, die den Schatzmeister ob seiner Akribie und lückenloser Nachweise lobten und der Versammlung Entlastung empfehlen konnten.
Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft
Unter der Versammlungsleitung durch das Ehrenmitglied Hans-Joachim Massing, der sich im Namen der Mitglieder für die geleistete Arbeit des vergangenen Jahres bedankte, wurde dem Vorstand einstimmig Entlastung erteilt. Für 25-jährige Mitgliedschaft wurden anschließend Gerhard Herborg, die Raiffeisenbank Mittelrhein eG, Franz Breil, Dr. Thomas Steffens und Dr. Wolfgang Jahn geehrt.
Abschließend informierte Geschäftsführerin Cornelia Kaltenborn über Aktuelles aus dem Krankenhaus. Sie berichtete über die Re-Zertifizierung des gesamten Hauses und des Bereichs der Diabetologie. Eine logistische Herausforderung sei der Neubau der Niederspannungshauptverteilung und der Elektrozentrale (bis Januar 2017) bei laufendem Betrieb. Einen weiteren Schwerpunkt bildeten die Bereiche Brandschutz, Hygiene und Arbeitsschutz. Da hierbei auch Fördermittel des Landes in Anspruch genommen würden, betrage die Vorlaufzeit bis zu fünf Jahre.
Baumaßnahmen in 2017
Ab 2017 stünden OP-Baumaßnahmen an, in die auch die Erstversorgung in der Unfallambulanz eingebunden würde; hierfür würden aber erst in zehn Jahren entsprechende Fördermittel bereitgestellt. Auch die Palliativeinheit und die Onkologie würden weiter vorangebracht. Kaltenborn warb um Verständnis dafür, dass es durch die Baumaßnahmen natürlich für die Patienten, aber auch das Personal zu Beeinträchtigungen kommen würde. Ihr Prinzip sei es, mit Augenmaß zu bauen.
Zur personellen Situation sei zu vermerken, dass alle Stellen besetzt seien, aber auch Konzepte für andere Wege entwickelt würden. Als Beispiel nannte sie die Essensverteilung durch die Servicekräfte der Küche und nicht mehr durch das Pflegepersonal, um hier Freiräume für die reine Pflege zu haben. Sie dankte dem Förderverein für das Stiftshospital, aber auch den Mitarbeitern für die geleistete Unterstützung, und endete mit dem Spruch zum Verein der Freunde und Förderer: „Freunde sind wie Sterne, du weißt, dass sie immer da sind.“ Dem war nichts mehr hinzuzufügen, sodass die Versammlung geschlossen wurde.
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