ACE überprüft Barrierefreiheit von Parkhäusern und Parkflächen
Erfreuliche Parksituation für Menschen mit Handicap in Koblenz
Koblenz. Die Parksituation in Koblenz ist für mobilitätseingeschränkte Menschen wie zum Beispiel Rollstuhlfahrende, Verkehrsteilnehmende mit Rollator erfreulich. Ob im Parkhaus oder auf dem Parkplatz – Menschen mit eingeschränkter Mobilität finden beim Abstellen ihres Fahrzeugs in der Region viele Plätze, die gut zugänglich oder sogar komplett barrierefrei sind. Das ist das Ergebnis der diesjährigen Clubinitiative „Barrierefrei besser ankommen!“ des Kreises Koblenz des ACE Auto Club Europa in.
Im Rahmen eines Checks überprüfen die Kreisclubs derzeit bundesweit Parkhäuser und Parkplätze auf Barrierefreiheit. Dabei dokumentierten sie in der Schlossgarage insgesamt gute Parkmöglichkeiten. Positiv fielen den ACE-Experten vor allem die Anzahl der Behindertenparkplätze, sechs Stück, auf. Ziel von Peter Kras, Pressesprecher und seinen ehrenamtlichen Mitstreiterinnen und Mitstreitern vom ACE ist es, zum einen auf die Wichtigkeit barrierefreier Parkräume aufmerksam zu machen. Gibt es Anlass zu Kritik, wollen sie dann zum anderen gemeinsam mit den Verantwortlichen Lösungen erarbeiten.
„Die Schlossgarage in Koblenz sind für Autofahrende mit eingeschränkter Mobilität erfreulich gut nutzbar“, zieht Peter Kras, Pressesprecher des ACE-Kreises Koblenz Bilanz. „Mit eingeschränkter Mobilität haben vor allem diejenigen zu kämpfen, die auf einen Rollstuhl angewiesen oder nicht gut zu Fuß unterwegs sind. Aber auch Eltern mit Kinderwagen stehen vor teils erheblichen Problemen, wenn Wege und Orte nicht barrierefrei gestaltet sind. Unsere Aktion soll wachrütteln und, wo notwendig, Dinge verändern. Ergebnis unserer ACE-Initiative ist, dass in Koblenz wichtige Maßnahmen für die barrierefreie Nutzung von Parkhäusern und Parkflächen getroffen sind. Wie z.B. in der Schlossgarage. Die Anstrengungen der letzten Jahre haben sich gelohnt“, fasst Peter Kras vom ACE zusammen.
Menschen mit mobilen Einschränkungen haben es laut ACE auch derzeit noch deutlich schwerer, Verkehrswege barrierefrei und sicher zu nutzen. Dass die Nutzung des ÖPNV bis zum 1. Januar 2022 vollständig barrierefrei sein muss, ist in Deutschland gesetzlich fixiert. Dagegen sind aber nur 50 Prozent des gesamten Straßen- und Wohnumfelds heute wirklich frei von Barrieren: Treppen ohne Rampen, fehlende oder defekte Fahrstühle, zu enge oder zu wenige barrierefreie Parkplätze sind trotz Vorgaben und Versprechungen noch immer vielerorts zu finden. Genau dort setzt die ACE-Clubinitiative 2021 an, legt den Finger in die Wunde und will Lösungen anstoßen. Denn individuelle und barrierefreie Mobilität muss für alle selbstverständlich werden. Koblenz wird diesem Selbstverständnis bereits gerecht und kann so Vorbild für viele andere Orte sein, so der ACE.
Pressemitteilung
ACE Kreis Koblenz
