Schulleiter der Geschwister-Scholl-Hauptschule stellt Ergebnisse der Qualitätsanalyse vor
Ergebnisse deutlich über dem Durchschnitt
Schule und Schüler haben vom ersten Tag bis zur Ausbildung die Nase vorn
Meckenheim. Ein hervorragendes Ergebnis der Qualitätsanalyse stellte der Schulleiter der Geschwister-Scholl-Hauptschule in Meckenheim Anfang Oktober vor. Die vom Land NRW seit 2006 durchgeführte Analyse beleuchtet sechs Teilbereiche eingehend und beurteilt die Leistungen von Schule, Lehrern und Schülern. In Meckenheim gab es kaum etwas auszusetzen.
„Wir haben über tausend Seiten eingeschickt“, berichtete Peter Hauck im Gespräch über die Anforderungen, die an die Schulen gestellt werden. Wenige Wochen später begrüßte man das Team von der Qualitätsanalyse, das sein Augenmerk auf die objektiven Leistungsergebnisse, auf das Lernen und die Stoffvermittlung, die Schulkultur und die Führung legte. Auch das Management der Schule stand zusammen mit der Professionalität der Lehrkräfte auf dem Prüfstand.
Die Qualitätsanalyse vergibt Bewertungen in vier Stufen, die eine Bestätigung guter Arbeit, aber auch Hinweise auf Optimierungspotenzial geben. Bei den 40 möglichen Punkten schloss die Geschwister-Scholl-Hauptschule mit 22 Bestnoten mit einem hervorragenden Ergebnis ab. Auch in den anderen Bereichen erhielt sie so gute Bewertungen, dass man das Ergebnis vermutlich als eines der besten in NRW betrachten darf.
Dass einer der Schwerpunkte der Schule auf einer Kommunikation auf Augenhöhe liegt und Toleranz sowie Konfliktlösungskompetenz zum Ziel hat, sorgt an der Schule für ein sehr positives Klima. Damit gab es hier höchste Bewertungen sowie viele positive Punkte in weiteren Bereichen, auf die sich dieses gute Klima auswirkt. Außerdem überzeugte die Strategie der Berufsvorbereitung. Man arbeite eng mit Betrieben zusammen und führe den Erfolg auf diese Strategie und auf das mit der Stadt und den Unternehmen gemeinsam gestaltete Programm MEGA – Meckenheimer Garantie für Ausbildung – zurück, erklärte Peter Hauck. So steht die Schule nicht mehr nur regional mit einem guten Ruf da, sondern hat auch mit der Qualitätsanalyse mit einem mehr als nur überdurchschnittlichen Ergebnis eine Bestätigung ihrer guten Arbeit erhalten. In den letzten Jahren seien von 22 Hauptschulen im Rhein-Sieg-Kreis nur noch vier als reine Hauptschulen übriggeblieben, sagte der Schulleiter. Sich an die Schließungen anzuschließen, hat er nicht vor. „Wir sind Hauptschule und genau das wollen wir hier auch sein“, erklärte er nachdrücklich. Sein Engagement, das der Lehrerschaft und die guten Ergebnisse der Schüler im schulischen und außerschulischen Bereich sowie nun auch die Qualitätsanalyse bestätigen diese Haltung.
Der Erfolg schlägt sich nicht nur in Beurteilungen nieder, sondern auch in markanten Abschlusszahlen. Die Schulabgänger dieses Jahres hatten zu 75 Prozent einen Ausbildungsplatz erhalten. Der Durchschnitt liegt im Vergleich zu anderen Hauptschulen bei 25 Prozent. Das andere Viertel der Abgänger hatte fast vollständig Zusagen für Plätze an weiterführenden Schulen mit dem Abschluss in der Tasche.
