Allgemeine Berichte | 29.05.2020

Verbandsgemeinde Montabaur

Erlebnispaket zum Wanderweg „Montabäurer Mären“ ausgebaut

Neue Skulpturen – neue digitale Begleitung

Noch schnell das „Unterwegspaket“ auf das Samertphone laden – und schon kann die Tour auf dem Wanderweg „Montabäurer Mären“ losgehen. Wie einfach das geht testeten die beiden Initiatorinnen Karin Maas (l.) und Carolin Nebgen am Startpunkt ICE-Bahnhof Montabaur. Foto: VG Montabaur

Montabaur. Wanderkarte, Tourenbeschreibung, Kompass, Schreibzeug, Restaurantführer und Busfahrplan mussten Wanderer früher mitnehmen, wenn sie zu einer Tour aufgebrochen sind. Der moderne Wanderer packt all das einfach auf sein Smartphone. Im neuen digitalen „Unterwegspaket“ für den Wanderweg „Montabäurer Mären“ sind die wichtigen Tour-Infos jetzt kompakt zusammengefasst, so dass man vor dem Start nur flugs das Paket herunterladen muss und schon kann es losgehen. Der Clou: Es funktioniert wie eine App, aber online und offline, falls es unterwegs mal keinen Handy-Empfang gibt. Mit zum Paket gehören ein Sagenquiz und ein Figurenlexikon, sie sorgen für Unterhaltung unterwegs. Neben den digitalen Neuerungen gibt es auch real am Wegesrand Neues zu entdecken, denn im Frühjahr wurden weitere vier Holzskulpturen aufgestellt, die Figuren aus den Sagen zeigen.

Der Wanderweg „Montabäurer Mären“ wurde 2016 eröffnet. Der gedruckte Flyer mit Wanderkarte und Serviceteil gehört seither zu den Bestsellern in der Tourist-Info in Montabaur. Der Weg ist 22 Kilometer lang und führt von Nentershausen nach Montabaur. Am Wegesrand stehen Texttafeln, die alten Sagen und Mythen aus der Gegend erzählen, Holzskulpturen stellen die Sagenfiguren dar. Was bisher unterwegs nur auf dem Flyer zu finden war, gibt es jetzt in digitaler Form zum Mitnehmen auf dem Handy: Das „Unterwegspaket“ umfasst eine interaktive Wanderkarte mit Erklärungen zu den Skulpturen sowie Service-Infos zum Einkehren, Übernachten und zu ÖPNV-Angeboten in der Region. Mit dem Sagenquiz können Wanderer ihr unterwegs erworbenes Sagenwissen prüfen und wer dann noch den Lösungssatz auf Wäller Platt aufsagen kann, erhält in der Tourist-Info in Montabaur eine kleine Belohnung. Über das „Who-is-who“ der Wäller-Sagenwelt gibt das Geschöpfe-Lexikon Auskunft. Das „Unterwegspaket“ ist eine so genannte Progressive-Web-App; es kann deshalb online und offline genutzt werden, falls es unterwegs mal keinen Handy-Empfang gibt. An den Starttafeln für den Wanderweg – in Nentershausen am Marktplatz Ortsmitte und vor dem ICE-Bahnhof in Montabaur (Südseite) – findet sich eine Infotafel mit QR-Code. Damit gelangen Wanderer zur Homepage www.sagenhafter-westerwald.de und können dort das „Unterwegspaket“ auf ihr Smartphone herunterladen. Den Wanderweg hat die Kommunikationsdesignerin Carolin Nebgen aus Montabaur entworfen und in Zusammenarbeit mit der Tourist-Info der Verbandsgemeinde Montabaur umgesetzt. Gemeinsam mit der Werbeagentur adhoc media aus Koblenz entstand die Website und nun ebenso das neue Erlebnispaket rund um die Tour.

Zum Erleben der Wäller Sagenwelt gehören auch die Holzskulpturen und reich verzierten Sitzbänke, die die drei Holzbildhauer Wolfgang Dillenkofer, Simone Levy und Oliver Schulz erschaffen haben. Sie stellen Figuren und Motive aus den Erzählungen dar. 16 Skulpturen und Bänke haben sie bereits in den Vorjahren gefertigt und am Wegesrand platziert, in diesem Jahr kamen noch der „Erzbischof Theoderich“, „Der wilde Mann“, „Der Jungfrauenraub“ und der „Postillon mit Marienfigur“ hinzu, die Wanderer nun rund um Wirzenborn entdecken können.

Alle Infos rund um den Wanderweg „Montabäurer Mären“ und die Sagenwelt im südlichen Westerwald finden sich unter www.sagenhafter-westerwald.de .Dort kann auch das „Unterwegspaket“ heruntergeladen werden. Gedruckte Wanderinfos gibt es in der Tourist-Information, Großer Markt 10, 56410 Montabaur, Tel: 02602 / 9502780, E-Mail: tourimus@montabaur.de

Noch schnell das „Unterwegspaket“ auf das Samertphone laden – und schon kann die Tour auf dem Wanderweg „Montabäurer Mären“ losgehen. Wie einfach das geht testeten die beiden Initiatorinnen Karin Maas (l.) und Carolin Nebgen am Startpunkt ICE-Bahnhof Montabaur. Foto: VG Montabaur

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  • Rita Butz: Sehr schön verfasster Bericht , sehr zutreffend und diese beiden " Helden " üben eine Vorbildfunktion für unsere Gemeinde aus !! L. G. verbunden mit meiner höchsten Wertschätzung!!

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