OGeZNBw im Kreis Ahrweiler fuhr nach Flandern
Erlebnisreiche Drei-Tage-Fahrt
Bad Neuenahr-Ahrweiler. 37 Mitglieder und deren Ehepartner der OGeZNBw (Interessengemeinschaft ehemaliger und aktiver Offiziere und Beamter) und der OG Ahrtal konnte Organisator Hans-Werner Jeße begrüßen, die für drei Tage im Rahmen einer Sonderveranstaltung „Die Perlen Flanderns“ erkunden wollten. Antwerpen, Brügge und Gent standen auf dem Programm. Abfahrt im modernen Komfortbus war Anfang September in Bad Neuenahr.
Erstes Etappenziel war Antwerpen, das Weltzentrum für Diamantenhandel. Ein Kleinod voll Kunst, Kultur und Lebensart erwartete die Teilnehmer. Die Handels- und Kulturmetropole im Mündungstrichter der Schelde ist schon von alters her eine bedeutende Handelsstadt. Bei der knapp zweistündigen Stadtführung in zwei Gruppen durch die Rubensstadt wurde Wissenswertes über die historischen Gildehäuser um den großen Marktplatz, die Kathedrale, den „Steen“ und das „Jüdische Viertel“ erlangt. Nachmittags und abends bestand ausreichend Zeit, die schöne Stadt in Eigeninitiative zu erkunden. Das topmoderne Hotel Lindner, inmitten des geschichtsträchtigen Diamantenviertels, sollte für die nächsten zwei Nächte die Reisegruppe beherbergen. Die lebhaften Einkaufsstraßen Keyserlei und Meir konnten vom Hotel aus jeweils nach wenigen Gehminuten erreicht werden. Mit modernem Hotelkomfort bot es, neben der Übernachtung, ein umfangreiches Frühstücksbüfett.
Nach dem ausgiebigen Frühstück wurde am zweiten Tag die ehemalige Hansestadt Brügge, wo die Zeit im Mittelalter stehen geblieben zu sein scheint, unter fachmännischer Anleitung erkundet. Durch kopfsteinbepflasterte Gassen, entlang romantischer Grachten und vorbei an schmalen Backsteinhäusern ging es zum 83 m hohen Glockenturm, der ab 1240 als Teil der Markthallen entstand, wo jene Tuche gehandelt wurden, die die Stadt reich machten. Der Glockenturm neigt sich um einen Meter - es ist kaum zu bemerken, aber es ist der „schiefe Turm“ von Brügge. Im Anschluss daran konnte dieses bezaubernde Kleinod bei einer beschaulichen Grachtenrundfahrt in Augenschein genommen werden. Es blieb noch ausreichend Zeit zur eigenen Gestaltung, bevor es am späten Nachmittag zurück nach Antwerpen ging. Nach dem ausgiebigen Frühstück und dem Auschecken ging es auf direktem Wege in die Tuchmacherstadt Gent, die im Mittelalter durch ihr Handwerk zu den reichsten und größten Städten Europas zählte. Uralte Zunfthäuser, Handelskontore und der Belfried, der mächtige Stadtturm, gaben bei der Stadtführung Eindrücke von der glanzvollen Vergangenheit. Nach einer erneuten Grachtenfahrt entschied sich die Reisegruppe, am frühen Nachmittag - wegen des einsetzenden Regens - direkt mit dem Bus nach Bad Neuenahr zurückzufahren.
Die anschließende knapp dreieinhalbstündige Rückfahrt nach Bad Neuenahr war zunächst durch viel (Schlaf-)Ruhe im Bus gekennzeichnet. Doch je näher es dem Ankunftsziel ging, desto intensiver wurden noch einmal die unter-schiedlichen Erfahrungen und Eindrücke ausgetauscht. Einig waren sich die Teilnehmer darin, dass die drei gemeinsamen Tage zwar auch fordernd, aber letztendlich so erlebnisreich waren, dass sie Vielen in guter Erinnerung bleiben werden.
Pressemitteilung OGeZNBw
