Bundes-Schützenfest des Bezirks-Verbandes Maria Laach in Nitztal
Erlebnisreiches und sportliches Miteinander stärkte den Gemeinsinn
Mayen-Nitztal. „Unsere Gemeinschaft braucht Menschen wie Sie“. Diese anerkennende Botschaft hörten Schützenfreunde aus mehr als 20 Vereinen unserer Region beim 91. Bundesschützenfest des Bezirksverbandes Maria Laach, das jetzt wieder einmal in Nitztal stattfand. Gerne hatte Mayens Oberbürgermeister Wolfgang Treis die Schirmherrschaft für das Fest in Mayens kleinstem Stadtteil übernommen. Dort könne man stolz sein auf die St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft und das hervorragende gemeinsame Mitwirken der Bewohner bei der Durchführung des Bundesschützenfestes und noch so mancher gemeinschaftlichen Aktivitäten.
„Ihre Gastfreundlichkeit haben die Nitztaler bereits dreimal beim Ausrichten des Bundesschützenfestes unter Beweis gestellt“, erklärte Bezirks-Bundesmeister Norbert Steffens die große Resonanz der Festbesucher. „Aber auch großartige sportliche Erfolge, wie beispielsweise vier Diözesankönige und den Diözesanprinzen sind bezeichnend hierfür.“ Auch Diözesanbrudermeister Hubert Mohr stellte „als festen Bestandteil von Nitztal das kulturelle Leben und gute Miteinander“ heraus, deren Werte auch Bezirkspräses Dr. Volker Masberg herausstellte. Günter Langenfeld lieferte hierzu mit einem trefflichen Beitrag einen Blick in seine Schützenerlebnis-Welt „mit den Nitzern aus ehemals St.-Johann-Nitz und Kürrenberg-Nitz“.
„Vereinsleben führt Menschen zusammen“
Der gute Zuspruch der Festbesucher sei ein Beweis dafür, dass ein Verein Menschen zusammenführt, stellte die Brudermeisterin Kerstin Müller bei ihrem herzlichen Willkommensgruß fest. Ihre Zusicherung, „dass es an den drei Festtagen nicht langweilig wird“ bestätigte sich:
Den Auftakt bildete ein „Open-Air“-Festgottesdienst auf dem St.-Rochus & St. Sebastianus-Kapellengelände mit den Messe-Zelebranten Dr. Volker Malburg (Bezirkspräses), Pater Andreas Werner (Prior Administrator) und Pater Benedikt Müntenich (Abt em.) sowie Dechant Matthias Veit mit Kaplan. Die Übergabe der Bezirksfahne von Maria Laach und der Einmarsch aller Vereins-Schützenkönigspaare und die Ermittlung und Bekanntgabe des neuen Bezirkskönigs bildeten weitere „Highlights“. Gruppenschießen und weitere Schieß-Wettbewerbe, auch für Jugendliche, sorgten für Spannung und erlebbare Gemeinschaft, genau so wie ein weiterer Festgottesdienst in der St.-Rochus & St.-Sebastianus-Kapelle.
Für einen gut gelaunten, ausgiebigen Tagesabschluss sorgten jeweils Schützenpartys mit den „Roten Hosen“, Guido und Guido sowie einem Überraschungsgast, dessen Namen in der Region nicht ganz unbekannt ist.
Gemeinnützige Hilfsaktion
Eine große Tombola zur Unterstützung von Kindern mit zerebralen Bewegungsstörungen bildete eine wiederum bemerkenswerte gemeinnützige Hilfsaktion zum Finale eines erlebnisreichen Wochenendes, das für die Nitztaler noch einen tollen Abschluss-Knaller hatte: Der neue Bezirkskönig heißt (erreicht mit 28 Ringen): Gerd Müller, der mittlerweile fünfte Bezirkskönig aus der Sankt-Sebastianus-Schützenbruderschaft Nitztal wurde er bejubelt – und anerkannt auch von den Zweit- und Drittplazierten Petra Zimmer (Mayen) sowie Andreas Scheler (Kaisersesch), jeweils mit 27 Ringen, die im romantischen Seitental der Nette erreicht wurden. Die Frage des Nitztaler Ortsvorstehers Stefan Wagner „ob jetzt noch irgendjemand Skepsis hat, was Nitztal alles kann“, wurde mit anerkennendem „heftigem Beifall“ quittiert! PRESS
Eine große Schützenschar erlebte eine eindrucksvolle Festmesse vor der Nitztaler St.-Rochus & St.-Sebastianus-Kapelle.
Am großen Festumzug nahmen auch befreundete Schützen aus Südtirol (Mühlbach) und weiteren Schützenbund-Bezirken teil.
Musik und Natur begleiten die Schützen beim großen Festumzug durch Nitztal.
Die Nitztaler Schützen präsentieren beim großen Festumzug stolz ihr neues Bezirks-Königspaar: Gerd und Lydia Müller (Mitte).
