Ferienfreizeit von Carpe Diem e.V. Rheinbach
Erlebnisse in der Schweizer Bergwelt
Jugendliche verbrachten eine abwechslungsreiche Woche am Vierwaldstättersee
Rheinbach. In den Herbstferien machten sich 25 Kinder und Jugendliche im Alter von neun bis vierzehn Jahren und sieben Betreuer unter der Leitung von den beiden Vorsitzenden von Carpe Diem e.V., Joachim Schneider und Kristin Schulte-Beckhausen, auf den Weg in die Schweiz, um dort eine tolle Ferienfreizeit zu verbringen. Das Ferienhaus in Emmetten liegt auf einer Höhe von 1.300 Metern hoch über dem Vierwaldstättersee mit einem wunderbaren Blick auf den See und die umliegenden Berge.
Postbus und Gondelbahn
Das Wetter hatte es in der Woche gut mit der Gruppe gemeint, und so konnte bei sonnigem Herbstwetter einige Wanderungen unternommen werden. Zum „Einwandern“ ging es hinauf auf die Klewenalp, wo ein riesiger Holzspielplatz eingenommen wurde. Nach einiger Zeit ging es mit der Luftseilbahn hinunter ins Tal an den Vierwaldstättersee, um von dort mit dem Postbus und der Gondelbahn wieder hoch ins Nachtquartier zu fahren. Dort erwartete Gereon Schulte-Beckhausen die Gruppe mit einem der vielen leckeren Abendessen.
3000 Jahre Erdgeschichte
Am nächsten Tag gingen es die Teilnehmer etwas ruhiger an. Die Höllgrotten in Baar wurden besichtigt. Die märchenhaft anmutenden Steinformationen bezauberten alle. Mit ihren 3000 Jahren sind die Grotten relativ jung aber weltweit einzigartig, da sie sich nicht wie andere Grotten im massiven Felsuntergrund durch unterirdisch abfließendes Wasser bildeten, sondern an der Oberfläche. Von den feuchten Höllgrotten ging es direkt weiter ins „warme Nass“.
Im Schwimmbad konnten sich die Kids richtig austoben.
Der dritte Tag versprach wieder traumhaftes Wetter, und so machte sich ein Teil der Gruppe auf zur 1.798 Meter hohen Rigi, einem der beliebtesten Ausflugsziele in der Zentralschweiz. Um auf den höchsten Punkt der Rigi zu gelangen, mussten die Kinder und ihr Betreuer Moritz Schneider fast 1.000 Höhenmeter überwinden, was sie aber ohne größere Mühen schafften. Derweil besuchten die anderen Kinder mit Anna Katharina Schneider und Sophia Schulte-Beckhausen den Natur- und Tierpark Goldau. Auf 42 Hektar konnten Hirsche, Wölfe, Bären, Luchse, Greifvögel und viele weitere Tiere aus nächster Nähe beobachtet werden. Die freilaufenden Hirsche und Rehe durften sogar mit der Hand gefüttert werden. Das freute nicht nur die Kinder.
Aus der Glasstadt in die „Glasi“
Donnerstags besuchten die „Kinder der Glasstadt Rheinbach“ die Glasi Hergiswil, eine zweihundert Jahre alte Glashütte, in der immer noch Glas in Handarbeit gefertigt wird. Auf einer Besucherempore konnten die Glasbläser bei ihrer Arbeit beobachtet werden. Im Museum erlebten die Kinder und Jugendliche anschaulich die Geschichte der Glashütte und den Einsatz von Glas im Alltag. Viel Spaß bereitete ihnen auch das Glaslabyrinth, das jedoch nicht alle ohne Beule verließen. Am Nachmittag erkundete die Gruppe im Rahmen einer Geocachingtour die Stadt Luzern mit den Wahrzeichen Kapellbrücke und der Hofkirche. Nachdem alle erfolgreich das Ziel erreicht hatten, durften die Kinder die Stadt Luzern noch auf eigene Faust erkunden.
Zum Ende der Freizeit wanderten alle Kinder und Jugendlichen unter der Aufsicht von Jennifer Schneider nochmal zum sogenannten „Stock“, von wo man eine atemberaubende Aussicht auf den Vierwaldstättersee und die Rigi genießen konnte. Nachmittags spielten dann die Kinder und Leiter das an eine bekannte Fernsehshow angelehnte Spiel „Schlag die Leiter“. Nach 18 spannenden Spielrunden konnten die Leiter nur ganz knapp das Spiel für sich entscheiden.
Auf dem Rückweg aus der Schweiz besuchte die Gruppe noch den Europapark in Rust. Insbesondere die vielen Achterbahnen hatte es den Kindern angetan. Müde aber voller Begeisterung kam die ganze Gruppe am späten Abend wieder in Rheinbach an.
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