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Ehepaar Ockenfels aus Remagen-Kripp feierte Eiserne Hochzeit

Erna und Heinrich feiern 65. Hochzeitstag

Erna und Heinrich feiern 65. Hochzeitstag

Erna und Heinrich Ockenfels feierten am 25. Mai ihre Eiserne Hochzeit. Foto: privat

26.05.2020 - 12:48

Remagen-Kripp. Am 25. Mai 2020 feiern Erna und Heinrich Ockenfels ihre Eiserne Hochzeit in Kripp. Kennengelernt haben sich die beiden 1952 in Franken. Zur Kirmes besuchte Erna Weidenbach, Tochter aus der Gastwirtschaft in Oberdürenbach Ihre Schwester Katharina und deren Mann, den Dorfschullehrer Anton Neukirchen. Der war gerade von Oberdürenbach nach Franken versetzt worden. Gesehen hat sie ihren Heinrich wohl zum ersten Mal, als dieser beim Kirmesumzug die Fahne schwenkte.

Nach drei Jahren, in denen Heinrich mal nach Oberdürenbach, mal nach Rolandseck freite, wo Erna in der Küche eines nach dem Krieg aus Köln ausgelagerten Krankenhauses kochte, wurde in der kleinen Kapelle in Oberdürenbach geheiratet. Sie zogen in ein neues Haus in Franken, wo der Ehemann mit seinem Bruder Josef eine Schreinerei betrieb. Da das Haus in Eigenleistung gebaut wurde, war es natürlich noch nicht ganz fertig. Insbesondere fehlt noch die Haustür, die der Schreiermeister und frisch getraute Ehemann erst nach den ersten kalten Nächten im Herbst fertig stellte und einbaute. Schon immer mussten im Hause Ockenfels die eigenen Interessen und Wünsche den Geschäftserfordernissen und Kundenwünschen nachstehen. Die Hochzeitsreise sollte mit dem Firmenwagen, einem VW-Pritschenwagen nach Italien gehen, aber Tellerrad und Kegel des Kleintransporters hielten nur bis Heidelberg, und nachdem die Reparatur bezahlt war, reichte das Geld nur noch für die Rückfahrt.

Zwei Söhne, Peter und Arno, wurden geboren und 1964 entschlossen sich die beiden für das Wagnis sich in Kripp mit einer Schreinerei und einem Möbelgeschäft selbständig zu machen. Eine große Herausforderung war dies besonders für die Ehefrau, die jetzt nicht nur Hausfrau- und Mutterrolle zu erfüllen hatte, sondern nun auch noch im Geschäft einspringen musste. Aber, dank des hohen Arbeitseinsatzes wuchs das Geschäft. Schon nach 10 Jahren wurde das Ladenlokal in der Quellenstrasse zu klein und man baute in der Voßstrasse neu. Heute ist das Einrichtungscentrum Ockenfels, das seit 1995 von den beiden Söhnen geführt wird, ein bekannter Name in der Region. Die beiden waren in mehreren Vereinen und Kegelclubs aktiv. Über 30 Jahre lang übernahm er Verantwortung im Kirchenvorstand, davon auch mehrere Jahre als Kirchenrechner. Das Eiserne Paar konnte lange Jahren seinen wohlverdienten Ruhestand genießen, im Winter im sonnigen Spanien und im Sommer hier in Kripp. In den letzten Jahren machen sich allerdings auch die Probleme des Alters bemerkbar und der Wirkungskreis beschränkt sich zunehmend nur noch auf die eigene Wohnung. Trotzdem freuen sich Erna und Heinrich auf den 65. Hochzeitstag, der im engsten Familienkreis gefeiert werden soll.

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Jean Seligmann:
Und dabei heißt es immer das Hass, Hetze, ausufernde Sprache allein ein Produkt von Rechts sei.
Wally:
Versteht man das unter Mäßigung politscher Aussage? Hier fallen Worte wie: politische Marionette, Neofaschisten im Werden, Demokratiefeinde, oberster Puppenspieler. Dieser Leserbrief ist eine einzige, widerwärtige Schmähung aller politischen Mitbewerber. Die Vorgänge sind schlimm, wenn sie dann wahr sind, rechtfertigen aber nicht diese Art der Darstellung. Im Übrigen, wenn Politik ein schmutziges Geschäft ist und das zeigen die letzten Personenwahlen in Brüssel überdeutlich die von ganz anderer Tragweite sind, dann wollen wir doch nicht so tun als sei dies neu. Die Aufregung der Bürger in den letzten Jahren hat leider nicht dazu geführt die politisch Verantwortlichen in Stadt, Land und Bund zu läutern, im Gegenteil, die angewandten Strategien werden, nachgeschärft, verfeinert und damit weiter angewandt.
juergen mueller:
Mich wundert nix mehr. Hauptsache man hat ein Klimaschutzkonzept in der Schublade. Die kann man ja zumachen, abschließen und solange warten, bis eine Überarbeitung des Klimaschutzkonzeptes erforderlich wird, weil man eine Umsetzung wissentlich mal wieder "verpennt" hat. KOBLENZ - eine Stadt, die gerne auf fremde Züge aufspringt, aber vergisst an der richtigen Haltestelle wieder auszusteigen.

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