Allgemeine Berichte | 10.05.2022

Heimatverein Niederbachem

Erneut wurde eine kirchliche Prozessionsfahne restauriert

Erneut hat der Heimatverein Niederbachem eine kirchliche Prozessionsfahne restaurieren lassen. Foto: privat

Niederbachem. Bei dieser für die kirchliche Ortsgeschichte von Niederbachem bedeutsamen Prozessionsfahne hatte sich infolge unsachgemäßer Lagerung und Verschleiß ein vordringlicher Restaurierungsbedarf herausgestellt. Eine Rettung der Fahne war in Anbetracht der heimatgeschichtlichen und kunsthistorischen Bedeutung nach Auffassung von Dr. Töpner dringend geboten. Der Heimatverein hat es dann übernommen, die hierzu notwendigen Fördermittel aus dem NRW Förderprogramm „Heimatscheck“ im Haushaltsjahr 2021 einzuwerben. Nach der Bewilligung der Mittel beauftragte er den Restaurator Roland Gassert aus Wachtberg mit diesen Arbeiten, der dann auch die Anfertigung des Schutzkastens gespendet hat.

Die restaurierte Prozessionsfahne mit der Heiligen Familie hat jetzt im Kleinen Museum des Heimatvereins eine Bleibe gefunden. Sie zeigt im Zentrum die Heilige Familie. Auf der Rückseite ist der beschützende hl. Erzengel Michael dargestellt mit der Aufschrift „Wer ist wie Gott ?“ Diese Fahne wurde am Kirmestag in der Kirche aufgestellt und dürfte eine ähnliche Funktion als Prozessions-/Kirchenfahne wahrscheinlich in Verbindung mit der Niederbachemer „Bruderschaft Jesus, Maria und Joseph“gehabt haben. Die Fahne ist aus kostbaren Stoffen gearbeitet und zeigt qualitätvolle goldene Bordüren.

Das Bild der Heiligen Familie ist in feinen Zügen im „Nazarener Stil“ gemalt. Über den endgültigen Aufstellungsort der Fahne ist noch nicht entschieden worden, der Heimatverein würde jedoch eine Aufstellung im kirchlichen Bereich begrüßen. Es ist dies bereits die zweite Kirchenfahne, die auf Initiative des Heimatvereins restauriert wurde. Sei 2016 hängt bereits eine Fahne mit dem Heiligen Gereon im Haus Gereon in Niederbachem.

Erneut hat der Heimatverein Niederbachem eine kirchliche Prozessionsfahne restaurieren lassen. Foto: privat

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