Allgemeine Berichte | 26.08.2022

GSG Neuwied ermöglicht Stadtgarten im Zeppelinhof

Ernte aus gemeinschaftlich gepflegten Hochbeeten

GSG-Geschäftsführer David Meurer (1.v.li.) und Beigeordneter Ralf Seemann (3.v.li.) als Aufsichtsratsvorsitzender lobten bei ihrem Besuch im Zeppelinhof das Hochbeet-Projekt, das Nachbarn generationenübergreifend zusammenbringt. Initiatorin Maria Wagner (7.v.li.) nutzte die Gelegenheit, um weitere Maßnahmen für das Quartier anzuregen. Quelle: GSG Neuwied

Neuwied.Kräuter und Gemüse aus dem eigenen Garten schmecken unbestritten am besten – dem werden wohl alle Hobbygärtner zustimmen. Den Genuss der dritten eigenen Ernte aus dem Hochbeet erleben diesen Sommer die Bewohnerinnen und Bewohner des Zeppelin- und Raiffeisenhofes in Neuwied. Denn die Gemeindliche Siedlungs-Gesellschaft Neuwied (GSG) bedachte die Nachbarschaft mit 15 Hochbeeten. Die Idee zum Gemeinschaftsgarten hatte Maria Wagner, die nach vielen Jahren in einer Etagenwohnung nun im gewoNR-Mieterwohnprojekt im GSG-eigenen Zeppelinhof ihr Zuhause gefunden hat. 2019 präsentierte sie am „Tag des Nachbarn“ ihre Idee, auf der Grünfläche zwischen den Gebäuden einen Zier- und Nutzgarten zu errichten. „Das Konzept des Urban Gardening hatte mich schon lange fasziniert“, berichtet Maria Wagner. „Hier im Zeppelinhof kamen die ersten zehn Hochbeete der GSG dann so gut an, dass die Nachbarschaft gleich mehr wollte.“

Während so der Garten im Zeppelinhof weiter wächst, wächst auch das Quartier enger zusammen. Eine Win-Win-Situation, sagt GSG-Geschäftsführer David Meurer: „Für die GSG als Vermieterin ist es immer erfreulich, wenn sich solche Initiativen in den Quartieren bilden und die Gemeinschaft gelebt wird. Besonders wertvoll sind dabei Kümmerer wie Maria Wagner, die mit dem Projekt ‚gemeinsam gärtnern‘ auch die Generationen im Zeppelinhof zusammenführt“, lobt der GSG-Mann das Engagement. Mittlerweile gibt es ein eigenes Hochbeet für die Kinder der Nachbarschaft, die sich gemeinsam um ihre Kräuter- und Gemüsezucht kümmern. Von den erwachsenen Hobbygärtnerinnen lernen sie, welche Pflege die Pflanzen brauchen und dürfen sich auch einmal quer durch deren Gemüsebeete kosten. „Unsere vom Neuwieder Integrationsbetrieb iNfORMA gefertigten Hochbeete sind zum Kommunikationszentrum geworden“, berichtet ein Mitglied des Vereins Gemeinschaftlich Wohnen Neuwied (gewoNR), denn an dem rege genutzten Fußweg durch den Zeppelinhof blieben immer wieder Passanten an den Hochbeeten stehen und kämen ins Gespräch mit den Anwohnern.

Pressemitteilung

GSG Neuwied

GSG-Geschäftsführer David Meurer (1.v.li.) und Beigeordneter Ralf Seemann (3.v.li.) als Aufsichtsratsvorsitzender lobten bei ihrem Besuch im Zeppelinhof das Hochbeet-Projekt, das Nachbarn generationenübergreifend zusammenbringt. Initiatorin Maria Wagner (7.v.li.) nutzte die Gelegenheit, um weitere Maßnahmen für das Quartier anzuregen. Quelle: GSG Neuwied

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