Gemeinschaftskonzert „om Maat“
Erpel erklingt
Am 29. Juni
Erpel. Ein ganz besonderes Musikerlebnis erwartet die Besucherinnen und Besucher des Gemeinschaftskonzerts des Gesangvereins, des Tambour Corps und der Null-Uhr-Kapell am Samstag, 29. Juni, um 20 Uhr auf dem Erpeler Marktplatz. Unter dem Titel „Erpel erklingt“ werden die drei musikalischen Gruppierungen Erpeler Lieder und Rheinische Melodien erklingen lassen, und dabei die Zuhörer auch zum Mitsingen animieren.
Chorgesang auch heute noch beliebt
Der Gesangverein Cäcilia Erpel, heute geleitet vom 1. Vorsitzenden Armin Ruckelshauß, wurde bereits 1844 gegründet und ist damit einer der ältesten Erpeler Vereine überhaupt. Mit 30 aktiven Sängern, die von Tristan Kusber dirigiert werden, zeigt der Verein, dass Chorgesang auch heute noch seine Anhänger findet. Sicher spielt dabei die Anpassung an den musikalischen Geschmack der Gegenwart und die Ansprache auch junger Sängerinnen und Sänger eine entscheidende Rolle, die dem Verein offensichtlich gelungen sind. Dies zeigen auch die vorgesehenen Musiktitel, u.a. „Ein Lied kann eine Brücke sein“, „Tage wie diese“ und mit einer echten Uraufführung das Lied „Auf dem Marktplatz zu Erpel am Rhein“ nach einem Gedicht von Dr. Ludwig Noll, der in Erpel seine Jugend und seinen Ruhestand verbracht hat.
Das von der 1. Vorsitzenden Melanie Woelk geführte Tambour Corps Erpel wurde bereits 1963 gegründet. Die derzeit 28 Musiker pflegen auch noch das traditionelle rheinische Repertoire der Tambourmusik, haben sich aber schon lange geöffnet für eine zeitgenössische Entwicklung, wodurch auch junge Musikerinnen und Musiker angesprochen werden, die im Corps auch eine gediegene musikalische Ausbildung erhalten. Mit dem vom Tambour Major Dirk Richarz komponierten „Austria Marsch“ werden sie das Konzert eröffnen, um dann bekannte Melodien, wie „Fürstenfeld“, „Du bes die Stadt“ oder „Stääne“ folgen zu lassen.
Die Null-Uhr-Kapell ist eine informelle Gruppierung, in der sich Freunde der Blechblasmusik seit dem Jahr 2000 zusammengefunden haben. Mit ihrem musikalischen Leiter Dominik Arz haben sie ein vielseitiges Repertoire entwickelt, zu dem viele eigene Kompositionen und Arrangements gehören. Zum Gemeinschaftskonzert werden sie u.a. „Wenn de Leechter Fastelovend danze“, „Frau’n regier’n die Welt“ und „Drink doch eine met“ beitragen. Höhepunkt und Abschluss des 1. Konzertteils bildet dann das von allen Sängerinnen und Musikern gemeinsam vorgetragene Traditionslied „Erpel zu den vier Jahreszeiten“, gedichtet von Hermann Witten und vertont von Karl Noll, denen Erpel viele vom rheinischen Lokalkolorit geprägte Lieder verdankt. Der zweite Teil des Konzertes zielt dann ganz auf das Mitsingen des Publikums ab.
Damit die Kehlen dabei nicht austrocknen, sorgt der Wirt der Gaststätte „Om Maat“, Peter Wolf für die Bewirtung. Die Gesamtorganisation des Konzerts hat der ad Erpelle Kunst- und Kulturkreis Erpel übernommen, und auf Grund der finanziellen Förderung durch die Margret und Gregor Noll-Stiftung „Floreat Erpilla“ ist der Eintritt zum Konzert für die zuhörenden und mitsingenden Besucher frei.
Pressemitteilung des ad Erpelle
Kunst- und Kulturkreis Erpel e. V.
