„Erstaunliches Denkkonstrukt“
Bad Neuenahr-Ahrweiler. Den lange geforderten und nun endlich in Angriff zu nehmende Lückenschluss der A 1 in einen Kontext zu bringen mit einer etwaigen Hochwassersituation an der unteren Ahr, stellt schon ein erstaunliches Denkkonstrukt der Grünen-Kreistagsfraktion und ihres Sprechers Christoph Scheuer dar.“ - Dies teilte der Vorsitzende der FDP-Fraktion im Rat der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler, Rolf Deißler, mit.
Scheuer, der auch für das Bürgermeisteramt in der Kreisstadt kandidiert, erklärte jüngst in einer Pressemitteilung, die Bundesstraße 266 könne rückgebaut werden, um zusätzlichen Retentionsraum zu schaffen. Dies sei erforderlich, weil im oberen Ahrbereich durch den beabsichtigten Lückenschluss Flächen versiegelt würden. „Die Grünen haben in den vergangenen Jahren auf Bundesebene aufgezeigt, dass sie nicht in der Lage sind, einfachste wirtschaftliche Zusammenhänge zu erkennen, so David Jacobs,. Jahrelang hat die Ökopartei den Lückenschluss der nun vom Verwaltungsgericht für rechtens erklärt worden ist und eine Klage gegen ein sogenanntes Planfeststellungsverfahren in Bausch und Bogen abgewiesen hat, kritisiert und verhindert. Nun soll eine ähnlich destruktive Linie in der wichtigen Ost-West-Verbindung, nämlich der B266, gefahren werden. Anstatt den wirtschaftlichen Niedergang unseres Landes zu stoppen, beharren die Grünen auf ihrer Politik der Verblendung und Realitätsverweigerung“, so Deißler, der auf zahlreiche Gewässerschutz- und Hochwasserschutzmaßnahmen hinwies. „Wir haben aus der Flutkatastrophe gelernt, Land, Kreis und Stadt ziehen die richtigen Konsequenzen.“ Jedoch nicht „kopflos und von wildem Aktionismus geprägt“, unterstrich der Liberale.
Offenkundig sei es auch mit den geografischen Kenntnissen der Grünen nicht so weit her. Sonst würde nämlich ein Lückenschluss der Nord-Süd-Autobahn A 1 nicht mit einer West-Ost-Trasse, der Bundesstraße 266, in Verbindung gebracht. Deißler: „Jahrelang haben wir nun das verheerende Werk der Grünen in der Energiepolitik, im Klimaschutz und in der Wirtschaftspolitik ertragen. Nun muss Schluss sein. Deutschland muss wieder flott gemacht werden. Und dazu gehören vernünftige Transportwege und keine von Menschenhand geplanten Endstellen auf einer Bundesstraße.“
Pressemitteilung Rolf Deißler,
Fraktionsvorsitzender der
FDP im Stadtrat
Bad Neuenahr-Ahrweiler
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