Kloster Ebernach
Erste Hilfe: „Das einzig Falsche ist, nichts zu tun!“
Kaisersesch. 25 Schülerinnen und Schüler aus der Realschule Plus Kaisersesch hatten sich auf den Weg nach Ebernach gemacht und den Bewohnerinnen und Bewohnern im Rahmen ihrer Projektwoche etwas zur „Ersten Hilfe“ erzählt.
Zuerst gab es einen theoretischen Teil, indem wichtige Fragen wie „Wann müssen wir Erste Hilfe leisten und welche Maßnahmen gibt es?“ oder „Wie setze ich einen Notruf ab?“ geklärt wurden. Dann folgte ein praktischer Teil. Hier wurden der Puls und der Sauerstoffgehalt mit einem Pulsoximeter gemessen und festgestellt, dass es zwischen jungen und älteren Menschen, Rauchern und Nichtrauchern Unterschiede gibt. Nachdem der Inhalt eines Verbandskastens besprochen wurde, durften sich alle gegenseitig mit Verbänden versorgen. Die Ergebnisse konnten sich sehen lassen. Das Abwickeln der Verbände wurde zu einem Wettkampf. Wer kann am schnellsten wickeln?
Anschließend wurde es etwas ernster. Markus Alt, Lehrer und Notfall-Sanitäter, erklärte allen, wie man das Bewusstsein und die Atmung eines Verletzten überprüft und was bei der stabilen Seitenlage zu beachten ist. Hubert Lucht hat sich zur Verfügung gestellt, damit die Schülerinnen und Schüler auch an einer erwachsenen Person üben konnten.
Neben den wichtigen Informationen zur „Ersten Hilfe“ hat die Schülergruppe auch das Gelände kennengelernt und bei einer Rollstuhl-Rallye erfahren wie es sich anfühlt, in einem Rollstuhl zu sitzen und dass es gar nicht so einfach ist, sich darin fortzubewegen.
Eine gelungene Begegnung, bei der das gemeinsame Tun zu einer wichtigen Erfahrung wurde.
Pressemitteilung Kloster Ebernach
Die Schülergruppe konnte erfahren, wie es sich anfühlt, in einem Rollstuhl zu sitzen.
