Ortsvorsteher von Altendorf und Ersdorf freuen sich
Erste Schritte für eine Verkehrsberuhigung in Altendorf und Ersdorf sind gemacht
Fahrbahnverschwenkung vor dem Ortseingang Ersdorf und eine Querungshilfe für Fußgänger vor dem Restaurant „Ohm Hein“ sind geplant
Altendorf-Ersdorf. In Sachen Verkehrssicherheit tut sich nach langer Zeit des Wartens doch bald einiges in Altendorf-Ersdorf. Darüber freuen sich die beiden Ortsvorsteher Ferdinand Koll und Ralf Decker. Der Meckenheimer Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt hatte in seiner jüngsten Sitzung nämlich unter anderem beschlossen, etwas zu Verbesserung der Verkehrssituation in Altendorf und Ersdorf zu tun.
So soll auf der Rheinbacher Straße im Bereich der Ortseinfahrt Ersdorf, von Wormersdorf kommend, eine Rechts-Links-Kombination eingebaut werden, um die Geschwindigkeit zu reduzieren. Es handelt sich um eine ähnliche Baumaßnahme, wie es sie schon seit einigen Jahren vor der Ortseinfahrt von Bölingen in der Grafschaft gibt, wenn man von Gelsdorf aus in Richtung Ringen fährt. Zum anderen soll auf der Ahrstraße in Altendorf zwischen dem Gasthaus „Ohm Hein“ und der Arztpraxis eine Querungshilfe eingebaut werden. Denn in diesem Bereich überqueren viele Kinder auf dem Weg zur Schule ebenso wie Patienten auf dem Weg zur Arztpraxis und zudem zahlreiche Gäste der Gaststätte die Straße. Da die Fahrbahn in diesem Bereich mehr als die geforderten 8,50 Meter breit ist, sei eine Querungshilfe zulässig.
Ortsvorsteher sind froh über die Entwicklung
„Wir sind froh über die Entwicklung und sehen das als klaren Teilerfolg, doch es muss noch mehr passieren“, sind sich die beiden Ortsvorsteher einig. Sie hoffen darauf, dass die beiden vorgeschlagenen Maßnahmen schnellstmöglich umgesetzt werden, nachdem die Verwaltung im Auftrag des Ausschusses die Sache geprüft hat. Die beiden Maßnahmen waren bei einem Termin der beiden Ortsvorsteher mit Alfred Sebastian, Abteilungsleiter Betrieb und Verkehr von Straßen.NRW, in Euskirchen erarbeitet worden. Dabei waren allerdings zuvor schon einige andere Ideen verworfen worden, etwa eine von vielen gewünschte Ampel im Bereich der katholischen Kirche. Dafür sei schlicht und einfach die Sichtachse nicht ausgeprägt genug, hieß es, außerdem gebe es dort nach Ansicht der Experten keine wirkliche Gefahrensituation. Das seien die beiden Ortsvorsteher jedoch anders. Doch nun hofft man, mit der Fahrbahnverschwenkung am Ortseingang das Tempo schon im Vorfeld deutlich senken zu können.
„Der zunehmende Verkehr in der Ortsdurchfahrt schränkt die Lebensqualität unserer Bürger extrem ein“, sind sich die beiden Ortsvorsteher einig. Die Situation sei mittlerweile so schlimm wie vor 40 Jahren, als die Autobahn A 61 noch nicht gebaut war. Die Situation habe sich nämlich in den vergangenen beiden Jahren verschärft durch den Einsturz der Autobahnbrücke bei Leverkusen, weshalb große LKWs seither über die A 61 geleitet werden und bei den nicht seltenen Staus am Meckenheimer Kreuz die Ortsdurchfahrt über Wormersdorf und Altendorf-Ersdorf Richtung Gelsdorf auf die dortige Autobahnauffahrt als Umfahrung nutzen. Leider hätten die am Kreisverkehr zwischen Wormersdorf und Rheinbach aufgestellten Schilder „Anlieger frei“ die Brummifahrer nicht vom Weg durch die Dörfer abgehalten – wohl auch deshalb, weil zahlreiche ausländische LKW-Fahrer dies überhaupt nicht verstehen könnten, vermutet Koll. Stattdessen soll nun schon an der Autobahnabfahrt ein großes Schild darauf hinweisen, dass der Weg durch Wormersdorf und Altendorf-Ersdorf nur noch für „Lieferverkehr frei“ sei. Der Schwerlastverkehr soll dann nach links Richtung Meckenheim abbiegen und über die Gudenauer Allee Richtung Merl geleitet werden.
Zeitliche Beschränkung aufheben
Als weitere Maßnahmen wünschen sich Koll und Decker unter anderem, dass die zeitliche Beschränkung des Tempolimits vor der Grundschule in Altendorf aufgehoben werde und damit Tempo 30 volle 24 Stunden am Tag an allen sieben Tagen der Woche gelten soll. Derzeit gibt es nur an Werktagen von 7:30 bis 17:30 Uhr. Darüber hinaus soll eine Tempoanzeigetafel aufgestellt werden, die die Autofahrer auf ihre gefahrene Geschwindigkeit aufmerksam macht. Doch dafür, das wissen die beiden Ortsvorsteher, sei im Etat der Stadt kein Geld vorhanden, weshalb man Sponsoren für diese Aktion sucht. Wenn über Spendengelder gut 1000 Euro zusammenkämen, wolle der Ortsausschuss eine solche Anlage installieren lassen. JOST
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