Allgemeine Berichte | 04.09.2018

Bürgerverein Erpel 1824 e.V.

Erstes Grillfest nach mehr als zwei Jahren

Sinkende Besucherzahlen sorgen für Enttäuschung

Erpel. Nach mehr als zwei Jahren fand vor Kurzem erstmals wieder das Grill- und Sommerfest des Bürgervereins Erpel statt. Trotz eher schlechter Wetterprognosen hatten die Veranstalter enormes Glück mit dem Wetter und wurden nur durch einen kurzen Schauer überrascht.

Viele fleißige Helfer trafen bereits am Vormittag ein und halfen beim Aufbau, damit alles rechtzeitig für den Nachmittag fertig war. Vogelbauer Steven Claus fertigte wieder tolle Symbole an, die nur darauf warteten, von den Teilnehmern abgeschossen zu werden.

23 Teilnehmer beim Preisschießen

23 Teilnehmer nahmen an dem Preisschießen teil. Davon konnten 14 Preise offiziell durch die abgeschossenen Symbole erzielt werden, und als Bonus gab es noch weitere zehn Preise mit Röhrchenschießen zu erzielen. Die Gewinnerin des „Großen Wanderpokals“ des Bürgervereins Erpel war Kerstin Gitzel.

Anschließend wurde ein Lagerfeuer gemacht und die Besucher feierten mit den fleißigen Helfern des Bürgervereins noch bis spät abends mit toller Stimmung weiter.

Aber leider muss man auch den Tatsachen ins Auge sehen. Die Veranstaltungen des Bürgervereins Erpel (egal ob Grillfest, Vereinsausflug oder Kirmes) werden trotz überwiegend schönen Wetters mit jedem Jahr enttäuschend schlechter besucht. Immer mehr Bänke und Tische bleiben trotz der knapp 2.600 Einwohner in Erpel überwiegend leer. Das sorgt für Unmut.

Unmut bei Helfern und Besuchern

Einige freiwillige Helfer sprechen ihre Enttäuschung offen aus. Wie all die Jahre zuvor, haben die freiwilligen Helfer des Bürgervereins Erpel die Veranstaltungen mit erheblichem Aufwand vorbereitet. Wenn man bedenkt, wie viele Stunden da aufgewendet werden müssen, muss man eigentlich froh sein, wenn Bürger ihre Freizeit opfern, um ein Gelingen zu ermöglichen.

Selbst die Umzüge mit verschiedenen Vereinen durch das Dorf, findet keine Anerkennung mehr. Nur vereinzelte Bewohner schauen ab und zu mal aus dem Fenster. Man sollte es begrüßen, wenn Möglichkeiten geschaffen werden, sich kennenzulernen oder sich auszutauschen oder vielleicht einfach Fröhlichkeit walten zu lassen. Stattdessen blieben die Erpeler den Veranstaltungen fern.

Der Bürgerverein hat nur noch drei Veranstaltungen im Jahr, wo Menschen die Möglichkeit haben, öffentlich zusammenzukommen. So wie bereits einige Geschäfte gestorben sind, werden auch die Veranstaltungen zu Grabe getragen werden, wenn sich nicht bald etwas ändert. Das wäre sehr schade.

Feste überschneiden sich

Auch die Gäste, die an den Veranstaltungen teilnehmen, sind vom schwachen Besuch enttäuscht. Sie führen die geringen Besuche auf eine Vielzahl von Festen am gleichen Wochenende in der Umgebung zurück. Auch bei anderen Vereinen lasse der Besuch nach. Beim Grillfest seien immer die gleichen Einheimischen; es sei schwer, Neubürger für einen Besuch zu begeistern. „Es ist schade, dass Aufwand und Engagement nicht belohnt werden“, bedauern sie.

Viele belächeln das Vereinsleben und beurteilen es spöttisch und herablassend. Dabei kennzeichnet der Vereinsbegriff etwas durchaus Positives und Ernstzunehmendes. Vielseitiges und kreatives Zusammenleben in der Dorfgemeinschaft wäre ohne vermittelnde Formen des Vereins gar nicht denkbar und möglich.

Pressemitteilung Bürgerverein

Erpel 1824 e.V.

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