Allgemeine Berichte | 14.11.2018

Verkehrskonzept Altendorf-Ersdorf

Erstes Treffen der Bürgerinitiative mit großer Resonanz

Meckenheim. Am 2. November fand eine Präsentation statt, der rund 70 Bürger gefolgt sind. Auch die Politik war durch den Besuch beider Ortsvorsteher vertreten. Beide Ortsvorsteher haben der nunmehr gegründeten Bürgerinitiative ihre Unterstützung für die aufgestellten Forderungen zugesagt, obgleich es strittig ist, wie hier mit welchen Maßnahmen eine tatsächliche Entlastung erreicht werden kann. Während der Veranstaltung wurde der aufgenommene Istzustand, in der durch die Stadt Meckenheim anberaumten Verkehrsschau, deren Ergebnisse auch Grundlage einer Sitzung im Fachausschuss Umwelt Planung und Verkehr waren, einem kritischen Faktenscheck unterzogen. Schnell offenbarten sich gravierende Unterschiede in Sichtweise und Lösungsansätzen, zu dem was die Stadt anstrebt und dem was die betroffenen Bürger vor Ort, die den Gefahren des stetig wachsenden Verkehrsaufkommen auf der die Ortschaften durchquerenden L471 ausgesetzt sind, schon lange fordern und umgesetzt haben wollen. Insbesondere die Geschwindigkeitsreduzierung der sowohl nach Ersdorf als auch nach Altendorf einfahrenden Fahrzeuge auf 30 km, sowie die Einrichtung von zusätzlichen Querungshilfen und die Verhinderung des sich ergebenen massiven und gefährlichen verbotswidrigen Schwerlastverkehres, insbesondere das Durchfahrverbot für Gefahrguttransporte bei Sperrungen der BAB 61, waren hier die Hauptforderungen.

Die beiden Ortschaften verfügen derzeit nur über eine Querungshilfe in Form eines Zebrastreifens in Höhe Friedhof. Eine Situation die insbesondere für die vielen Kinder und älteren Mitbürger in den Ortschaften eine unmögliche Situation darstellt. Hier wäre dringend Handlungsbedarf erforderlich, um auch diesen Verkehrsteilnehmern eine sichere Querung der Fahrbahn bei starkem Verkehr zu ermöglichen.

Seitens der städtischen Behörden sieht man derzeit keine Möglichkeit und hat dann auch kaum Maßnahmen vorgesehen hier korrigierend einzugreifen. Eine für viele unverständliche Reaktion, angesichts der bekannten Gefahrenpunkte. Die einzige bekannte Maßnahme ist das geplante uneingeschränkte Halteverbot in Höhe der Rheinbacher Straße 21 bis 27.

Hier sind dann ggf. noch Ergebnisse in der für den 29. November um 18 Uhr anberaumten Sitzung im Fachausschuss Stadtentwicklung und Umwelt im Rat der Stadt Meckenheim zu erwarten. Die Sitzung findet im Ratssaal Siebengebirgsring 4 in Meckenheim statt. Alle betroffenen Bürger rufen wir auf diese Sitzung zu besuchen und Politikvertretern und Ratsmitgliedern die notwendigen Fragen zu stellen, um Lösungsansätze zu dieser Problematik zu erhalten und / oder einzufordern. Wie es scheint mangelt es hier seit langem an Kommunikation. Es wäre wünschenswert den lange vernachlässigten Dialog wieder herzustellen, damit die Probleme erkannt werden und Lösungen im beiderseitigen Interesse angegangen werden können.

Auch im Stadtgebiet Rheinbach tut sich hier einiges. Politik sowie die Stadtverwaltung sehen auch hier einen Handlungsbedarf. Es wird die Zukunft zeigen, ob den vielen guten Worten nun auch entlastende Taten für die betroffenen Bürger folgen werden.

Pressemitteilung

Bürgerinitiative

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