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Feiertag für die Kita St. Anna in Herschbach

Erweiterung ist fertiggestellt

In einem Festakt wurden die neuen Container-Module eingeweiht

12.11.2019 - 20:00

Herschbach. Die Kita St. Anna in Herschbach hatte allen Grund, zu einem kleinen Festakt einzuladen. Die dringend erforderliche Erweiterung der Kita wurde feierlich eingeweiht, dabei handelt es sich um keinen massiven Festbau, sondern um neue Container-Module, die kindgerecht umgestaltet wurden. In der Kita St. Anna werden zurzeit rund 125 Kinder betreut, sie ist damit eine der größten Einrichtungen im Westerwald.

Die Kita ist in sechs Gruppen aufgeteilt: eine Krippengruppe für Kinder von ein bis zwei Jahren, eine Nestgruppe für Kinder im Alter von zwei bis drei Jahren, sowie in vier Regelgruppen für Kinder von drei Jahren bis zum Schuleintritt. Durch die Erweiterung wird die Kita 2020 weiter zehn Betreuungsplätze anbieten können. Zum pädagogischen Personal gehören 20 Frauen und ein Mann, daneben sind zwei Reinigungskräfte und zwei Küchenkräfte, die täglich frisch für 73 Kinder kochen, in der Kita tätig.


Zweckmäßig eingerichtet


Die neuen Container-Module sind sehr zweckmäßig geplant und eingerichtet, sie dienen als Bewegungsraum, zum Beispiel Turnen, und zur Arbeit mit Kleingruppen. Der Container soll die einzelnen Gruppen entlasten und die pädagogische Arbeit intern umgestalten. Im Container sind Toilettenanlagen für Kinder und Erwachsene vorhanden, der Mittelpunkt ist der große Gemeinschaftsraum, auch ein Flur mit Garderobenbereich ist vorhanden. Der Gesundheitsaspekt fand ebenfalls Berücksichtigung bei der Planung, denn der hohe Lärmpegel im Hauptgebäude der Kita ist für Kinder und Mitarbeiter belastend. Der Container wurde „Spatzennest“ getauft, der Name entstand unter Mitwirkung der Mitarbeiter und der Kinder der Kita.

Pfarrer Stefan Neis eröffnete die kleine Feierstunde mit einer kurzen Ansprache, in der er nochmals die Notwendigkeit der Erweiterung betonte. Er vergaß aber auch nicht, zu erwähnen, dass die Pfarrei St. Anna sich mit einem nicht unerheblichen Betrag an der Erweiterung beteiligte. Anschließend nahm Pfarrer Neis die Segnung des Container-Moduls vor.

Ortsbürgermeister Axel Spiekermann strahlte natürlich, als er das Wort ergriff. Die Erweiterung sei notwendig geworden, um den Anforderungen gerecht zu werden, spreche aber auch für die Attraktivität der Kita St. Anna. Einige nackte Zahlen mussten bei der Gelegenheit auch genannt werden: Insgesamt hat die Beschaffung, Errichtung und Einrichtung des Container-Moduls rund 160.000 Euro gekostet, davon hat die Ortsgemeinde rund 100.000 Euro übernommen, dazu kamen 25.000 Euro Zuschuss vom Land Rheinland-Pfalz sowie rund 35.000 Euro, die von der Pfarrei St. Anna vergeben wurden.


Neue Kita-Koordinatorin vorgestellt


Isabell Steuder, die Kita-Leiterin, war ebenfalls hocherfreut darüber, dass die neuen Räumlichkeiten neue Perspektiven für die Arbeit mit den Kindern erschließen. Werner Schmitz, der stellvertretende Vorsitzende des Verwaltungsrates St. Anna, war sehr zufrieden mit der Erweiterung der Kita St. Anna, er nutzte zudem die Gelegenheit, die neue Kita-Koordinatorin Eva Braun-Reifenberg vorzustellen.

Zu guter Letzt stellte sich Eva Braun-Reifenberg persönlich vor, die als neue Kita-Koordinatorin als Bindeglied zwischen dem Träger der Kita (Verwaltungsrat der Pfarrei) und der Kitaleitung die Geschäftsführung unterschiedlicher Kita-Trägerschaftsaufgaben wahrnimmt. Dazu gehören unter anderem Personalangelegenheiten, Öffentlichkeitsarbeit, Budgetplanung, Qualitätsmanagement, Konzeptentwicklung, und die Vertretung der Kita St. Anna gegenüber staatlichen und kirchenrechtlichen Behörden.


Noch vor Einbruch des Winters fertiggestellt


Nach dem offiziellen Teil hatten die Besucher/innen Gelegenheit, sich von der großzügigen Gestaltung des Erweiterungs-Containers persönlich zu überzeugen. Allenthalben wurden die Einrichtung sowie die zweckmäßige Planung des Containers gelobt. Zu allerletzt fand man sich noch zu einem kleinen Plausch bei leckeren Snacks zusammen. Allen Verantwortlichen war die Freude am schnellen und relativ günstigen Bau der Erweiterung anzusehen, da wurde sicherlich auf vielen Ebenen unbürokratisch entschieden. Wichtig ist auf jeden Fall der Umstand, dass die Erweiterung der Kita noch vor Einbruch des Winters fertiggestellt werden konnte. Die Gesamtfläche des Container-Moduls beträgt 79 m², davon hat der Gruppenraum 48 m² sowie der Vorraum und die Toiletten insgesamt 31 m².

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Kommentare
juergen mueller:
Frau Esken u.Erfahrung? Die SPD u.gute Umweltentwicklungen u.sozial verträglicher Klimaschutz schon "immer" eine Herzensangelegenheit? Seit wann das denn?Schon mal besser gelogen. Es ist nicht zu fassen,mit welcher Abgebrühtheit man sich hier noch als glaubhaft verkaufen u.aus dem roten Scherbenhaufen noch ein einigermaßen ansehnliches Puzzel machen will.Anstatt sich die Glaubensfrage selbst zu stellen,wird weiter lustig polarisiert u.an für die mit sozialen Unwahrheiten zu fütternde Bevölkerung gearbeitet.Sozial u.christlich sollte die SPD aus ihrem Wortschatz einfach streichen.
Uwe Klasen:
Schon zweimal startete der Sozialismus in Deutschland " ... in die neue Zeit" und endete Tragisch!
juergen mueller:
Bei all dieser Lobhudelei wird wohl vergessen,dass durch SchuWi Koblenz in eine Schuldenfalle geraten ist,von der sie sich bis dato u.bis in die Zukunft nicht erholen wird.Auch unvergessen sollte sein,dass er Widerstände aus der Bevölkerung als "Blödsinn" abgetan hat.Und ja,zu seiner Zeit als OB durchgeboxte Projekte haben Koblenz auch geschadet.Apropo Umweltamt - eine Phantombehörde,deren Berechtigung über Jahrzehnte man als überflüssig bezeichnen kann,da sie in Sachen Umwelt total versagt hat.Vermessen u.voreingenommen ist zu behaupten,in seiner Amtszeit habe eine wohltuende/offenherzige Identifikation der Koblenzer Bevölkerung mit ihrer Heimatstadt stattgefunden.Ich finde,dass hier ein Mensch seine Arbeit gemacht hat nach dem Motto:"Mein Wort ist Gesetz",nach seinen Vorstellungen,keine Widerstände duldend,schon garnicht aus der Bevölkerung.Unter "etwas besonderes u.unverzichtbar" stelle ich mir etwas anderes vor.Es fehlt nur noch,dass Hofman-Göttig ebenfalls Ehrenbürger wird.
Christian S.:
Ich lebe seit Jahren in den USA. Eigentlich wollte ich zurückkehren nach Deutschland. Aber mir wird himmelangst bei diesen Entwicklungen. Ich fühle mich nicht mehr sicher bei meinen Besuchen in Deutschland. Es wird immer meine Heimat bleiben, doch eine die ich nicht wiedererkenne.
Karl:
Ein Deutschland in den wir gut und gerne leben!!!! Es kotzt einen an. Es wird einfach alles hingenommen!
Donald Trump:
An solche Vorfälle müssen wir uns erinnern, wenn wir auf dem Weg zur Wahlurne sind.
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