Hörbuch von Johannes Heibel aus Siershahn
„Es geht alles vorüber, es geht alles vorbei…“
Die Biografie eines Fahnenflüchtigen im Zweiten Weltkrieg
Siershahn. Die Nazis, der Zweite Weltkrieg, seine Jugend wurde ihm genommen. 1944 an der Russlandfront – mitten in zermürbenden Gefechten mit den immer stärker werdenden russischen Truppen. Viele Kameraden hatte er sterben sehen, sie waren meist bis zur Unkenntlichkeit verstümmelt. Überall Leichen. Angst, dass es ihn auch bald erwischen könnte – nie mehr seine Heimat, seine geliebte Frau sehen. Was sollte er tun? Er betete zu Gott, ein letzter Funken Hoffnung. Er musste es riskieren. Er hatte nichts zu verlieren. Den sicheren Tod vor Augen, entschied er sich für ein Leben zwischen den Fronten. Nun hatte er alle gegen sich.
Johannes Heibel interviewte seinen Vater Erwin zwei Jahre vor dessen Tod über Kindheit, Kriegserlebnisse und seinem Leben vor dem Krieg. Dabei offenbarte ihm sein Vater auch ein bisher streng gehütetes Familiengeheimnis an. Neben seinem Vater kommen auch noch eine Halbschwester von ihm und die Cousine seiner Frau zu Wort. Sie erzählen unter anderem, was für Spuren der Krieg in der Heimat hinterlassen hat. Besonders die Bombenangriffe versetzen die Bevölkerung in Angst und Schrecken.
Das Hörbuch mit Begleitheft kann durch eine Spende von zehn Euro zugunsten der Initiative gegen Gewalt und sexuellen Missbrauch an Kindern und Jugendlichen über den Herausgeber Johannes Heibel bezogen werden: Johannes Heibel, Poststraße 18, 56427 Siershahn, Telefon (0 26 23) 71 42, E-Mail-Adresse johannesheibel@t-online.de. Vereinskonto der Initiative gegen Gewalt: Westerwald Bank eG, IBAN: DE41 5739 1800 0005 3509 13.
