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Fußball-Rheinlandligist SG Eintracht Mendig/Bell sieht sich für den Auftakt nach der Winterpause gut gerüstet

Es wartet ein richtiger Gradmesser

Mit dem TSV Emmelshausen stellt sich am Sonntag, 1. März, um 15 Uhr der Tabellenzweite an der Brauerstraße vor

21.02.2020 - 13:09

Mendig. Mit Spitzenreiter SG 2000 Mülheim-Kärlich (42 Punkte), dem TSV Emmelshausen, dem FSV Salmrohr (beide 41 Zähler), dem SV Morbach (39 Punkte) und dem Ahrweiler BC (ebenfalls 39 Zähler und ein Nachholspiel beim VfB Wissen in der Hinterhand) machen nach Lage der Dinge gleich fünf Vereine der Fußball-Rheinlandliga den Aufstieg in die Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar und den wichtigen zweiten Platz, der immerhin noch zur Teilnahme an der Oberliga-Aufstiegsrunde berechtigt, unter sich aus. 14 Begegnungen stehen bis Saisonende aus, am Wochenende wartet folglich der 21. Spieltag.

Ganz aus dem Rennen fühlt sich die SG Eintracht Mendig/Bell vor dem Auftakt nach der Winterpause am Sonntag, 1. März, um 15 Uhr auf dem Kunstrasenplatz an der Brauerstraße nicht. „Die Partie gegen den Tabellenzweiten Emmelshausen ist natürlich ein Schlüsselspiel, keine Frage. Wenn wir gewinnen sollten, sind wir wieder ganz nah dran“, verdeutlicht Bernd Brück, einer der beiden Sportlichen Leiter. „Wir gehen auf den Platz und wollen jedes Spiel für uns entscheiden, definitiv. Wir haben nicht die ganz großen Ambitionen, aber wir können unbeschwert aufspielen. Das ist ein Faktor, der nicht zu unterschätzen ist. Emmelshausen ist jedenfalls ein richtiger Gradmesser.“

An das Hinspiel auf dem Hunsrück, das vor über 300 Zuschauern mit einem gerechten 2:2 (1:1) endete, kann sich Brück bestens erinnern. „Es war ein Rheinlandligaspiel auf höchstem Niveau, schnell und technisch gut über 90 Minuten“, schwärmt er noch heute. „Unabhängig vom Ergebnis sind alle Fußball-Liebhaber auf ihre Kosten gekommen.“ Das dürften sie auch am Sonntag wieder, wenn die beste Offensive der Liga (56 Treffer) und die beste Defensive (nur 18 Gegentore) aufeinandertreffen. Emmelshausen stellt zudem die beste Auswärtsmannschaft, bei sechs Siegen und drei Unentschieden ging die Mannschaft von Julian Feit nur beim SV Morbach als Verlierer vom Platz.

Kodai Stalph, der Spielertrainer der SG Eintracht Mendig/Bell, der das Team zusammen mit Co-Trainer Bernd Pauly auch in der Saison 2020/2021 betreuen wird, kann gegen den Oberliga-Absteiger personell aus dem Vollen schöpfen, alle Spieler sind an Bord. Der Deutsch-Japaner hat somit quasi die Qual der Wahl. Die Vorbereitung inklusive des Trainingslagers auf der kanarischen Insel Fuerteventura verlief nahezu optimal. In den Testspielen wechselte Stalph querbeet durch und probierte auch verschiedene Systeme aus.

Wie zum Beispiel am Mittwoch der vergangenen Woche, als es im abschließenden Freundschaftsspiel gegen den SV Oberzissen, den Spitzenreiter der Kreisliga A Rhein/Ahr, einen ungefährdeten 3:1 (3:0)-Erfolg gab. Lars Bohm (19.), Björn Gilles (25.), der ab Sommer für zwei Jahre in den USA studieren wird, und Marcel Berg (45.) schossen bis zur Pause einen klaren Vorsprung heraus, Jannik Schneider gelang sieben Minuten vor Schluss der Ehrentreffer.

Im Gegensatz zu Gilles wird Torjäger Berg auch in der nächsten Spielzeit für die SG Eintracht Mendig/Bell auflaufen, am Dienstag konnte sich Kaderplaner Brück mit dem 32-jährigen Ausnahmestürmer, der mit 15 Treffern zusammen mit Lukas Mey (TuS Mayen) und Almir Porca (Ahrweiler BC) die Torschützenliste der Rheinlandliga anführt, auf eine Vertragsverlängerung einigen. „Es waren zähe Verhandlungen“, gesteht Brück. „Marcel war von mehreren Oberligisten umworben. Mit ihm, Manuel Oster und Florian Schlich steht unsere Achse, darüber sind wir sehr froh.“ Mustafa Madanoglu, Niklas Heinemann und Magomed Ibragimov sind dadurch die einzigen Stammspieler, die ihre Verträge noch nicht verlängert haben. „Eine grundsätzliche Bereitschaft haben alle signalisiert“, meint Brück, „es ist aber noch nichts in trockenen Tüchern.“

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Kommentare

Muss hier erst etwas Schlimmes passieren?

Martina Hessel:
Da passt kein Krankenwagen-Feuerwehr bzw.Müllabfuhr !!So sieht es aus in der Königsberger Straße! Durch die parkenden Autos kommt kaum ein Rettungsfahrzeug um die Kurve, selbst die Mieter der Garagen haben Schwierigkeiten aus diesen heraus zu fahren. Beim Ordnungsamt ist das Büro leider sehr selten oder gar nicht besetzt. Eine Um- Weiterschaltung auf's Diensthändy wäre hier bitter nötig!!!
Martina Hessel:
Herrlich Lieber Anwohner! Es Ist gut wenn ab und an da ein Bus; LKW; Großraum-Taxi; Anhänger steht. Dadurch ist die RENNSTRECKE Kurt-Schumacher-Straße Tabu und jeder muss vorausschauend fahren und sich ans Tempo halten. Achten Sie doch lieber mal darauf, wer die Autos zerkratzt; gegen die Zäune fährt, in der Kurve parkt- so das weder Krankenwagen; Feuerwehr noch die Müllabfuhr vorbei kommen!!!
Sascha Schäfer:
Komisch,da wird sich beschwert, Aber wenn meine Oma in ihrer GaragenAusfahrt zu geparkt wird und selbst das Ordnungsamt sich nicht rührt,da beschwert sich keiner, Jeder der fahren kann,kommt doch an dem Bus vorbei, So halten sich die "Fahrer"wenigstens an die ausgeschilderte Geschwindigkeit, Lächerlich,wegen einem Parkenden Bus so ein Fass aufzumachen,
juergen mueller:
Interessant - die Verlängerung der Buslinie bis zum "Gewerbegebiet A61". Hat die STADT hier schon vorgebaut in Bezug auf die Erweiterung des GVZ-A61?
juergen mueller:
Ich finde es bemerkenswert, WER alleine befindet, WANN Kunst im öffentlichen Raum duldbar ist und wann NICHT, auch unter dem Gesichtspunkt, nur weil man in einem Kulturausschuss seinen Platz hat, man darüber entscheiden kann, was Kunst ist und was nicht (was ich an der Qualifikation alleine anzweifle, denn dazu gehört weit mehr, als einen Sitz in einem Gremium zu haben, dass von Kunst im sprichwörtlichen Sinne keine Ahnung hat.
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