Trio Timeless Notes erfreute die Gäste innerhalb der „Remagener Konzerte“
Evergreens aus Klassik und Jazz
Die aufgeführten Werke führten die Zuhörer von Europa bis nach Amerika
Remagen. Einen wunderschönen Abend bescherte das Trio Timeless Notes mit Anja Borchers, Johannes Weiß und Julia Meißner vor wenigen Tagen den Gästen der „Remagener Konzerte“. Das Trio entführte die Zuhörer in die Welt der Musik mit Werken von Händel, Strauß, Bach und Humperdinck und spannte einen Bogen von der Klassik bis zum Jazz, von Europa bis nach Amerika. Dabei kamen vor allem sehr bekannte und beliebte Stücke zur Aufführung.
Launige Moderation
Als launige Moderatorin vermittelte Anja Borchers, die Managerin des Trios, den Gästen Informationen zur Musik und auch zu den Komponisten. Anja Borchers selbst spielte neben der Violine auch das Saxofon. Johannes Weiß spielte nicht nur mit viel Freude den Flügel und das E-Piano, sondern er ließ auch teilweise seine Stimme erklingen. Als Sängerin bei den Jazz-Werken glänzte Julia Meißner aus Königswinter.
Bekannte und beliebte Stücke
Mit einem Stück aus Marc-Antoine Charpentiers „Te Deum“ eröffnete das Trio das Konzert. Es folgten „Air“ von Johann-Sebastian Bach und „Serenade“ von Joseph Haydn. Beeindruckend war ganz sicher das „Halleluja“ von Leonard Cohen, das Julia Meißner mit toller Stimme sang. Wunderschön auch das „Have yourself a merry little christmas“ von den amerikanischen Musicalkomponisten und -textern Hugh Martin und Ralph Blane, wohl das beliebteste Weihnachtslied in Amerika. Das Stück wurde 1943 geschrieben. Die erste Interpretation des Stücks erfolgte im Film durch Judy Garland. Insgesamt gibt es drei verschiedene Fassungen des Liedtextes, der im Original eher traurig stimmt.
Walzer und Gospel
Aus „Hoffmanns Erzählungen“ von Jacques Offenbach brachte das Trio die „Barcarole“ zu Gehör, von Georg-Friedrich Händel „Wassermusik“ und zudem das Gospelstück „Wade in the water“. Bekannt natürlich auch der „Schlittschuhläufer“ von Johann Strauß, ein Stück, den das Johann Strauß-Ensemble viele Male beim Neujahrskonzert im Foyer der Rheinhalle zu Gehör gebracht hatte, ebenso wie die „Petersburger Schlittenfahrt“ von Richard Eilenberg.
Das Trio Timeless Notes bescherte den Zuhörern viel Freude mit dem Konzert, und die Gäste dankten dafür zum Schluss mit lang anhaltendem Applaus. AB
