Allgemeine Berichte | 15.06.2020

Verein „Gemeinsam Wohnen in der Region Koblenz“

Exkursion „Wohngemeinschaft Kloster Allerheiligenberg“

Die Mitglieder erkundigten sich vor Ort. Foto: privat

Koblenz. „Raus aus der kommunikationsfreien Gesellschaft und hin zum Miteinander“ - dieser Wunsch hat sich für die Initiator*innen der Wohngemeinschaft Allerheiligenberg offenbar erfüllt. Besonders in der langen Zeit mit Corona-Vereinzelung schätzen die Mitglieder, überwiegend Singles, ihre Gemeinschaft besonders.

Der Verein „Gemeinsam Wohnen in der Region Koblenz“ hatte Anfang Juni zu einer Exkursion dorthin eingeladen. Unter Berücksichtung aller Corona-Auflagen gab es beeindruckende Schilderungen und die große Anlage konnte besichtigt werden. Die Besuchergruppe erhielt eine Übersicht zum Konzept und zu den Räumlichkeiten wie den Wohnräumen, einer Seminarkapelle, einem Café, einem großen Seminarraum und vier Gästezimmern. Der Wunsch nach Gemeinschaft ohne Zwänge, Dogmen und Fremdeinflüsse stand zu Beginn der Suche nach einem etwas anderen Lebenskonzept. Die Gästezimmer bieten eine Alternative zum Hotel oder anderen Unterkünften.

Für das von den Oplaten (Ordensgemeinschaft der Benedektiner) Ende 2011 verlassene Kloster Allerheiligenberg erhielt die vierköpfige Gründungsmannschaft für ihr Konzept den Zuschlag. Seit 2014 ist Leben und Wohnen im „Greenhouse-Charkater“ mit Pelletheizung und Sonnenkollektoreneinspeisung entstanden.

Besonders hervorzuheben ist, dass es Menschen mit geringem Einkommen ermöglich wird, in dieser Wohngemeinschaft mit kleinen Zimmern, den ehemaligen Klosterzellen, dafür aber großen Gemeinschafträumen, leben können.

Fazit: Hier ist eine „grüne“ Variante gemeinschaftlichen Wohnens und Lebens mit Café und Gästezimmern erfolgreich realisiert worden.

Die Mitglieder erkundigten sich vor Ort. Foto: privat

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