Allgemeine Berichte | 14.09.2021

Unterwegs mit dem Streuobstverein „Eifel/Ahr e.V.

Exkursion führte zu einer Streuobstwiese im Hunsrück

Peter Kreiser begrüßt im Hunsrück die Gäste aus der Hocheifel. Foto: Winfried Sander

Leimbach. Der Vorstand des Streuobstvereins „Eifel/Ahr e.V.“ bot erneut eine Exkursion an: Mit einer kleinen Gruppe und ihren beiden Vorsitzenden Winfried Sander und Claudia Schmitz nach Herschwiesen im Hunsrück, gelegen auf den Höhen oberhalb von Boppard.

Auf einem Hochplateau (etwa 300 Meter) gelegen zwischen der bekannten Ehrbachklamm und dem Kerbtal des Brodenbach betreut der gemeinnützige Streuobstverein „Pro-Obst e.V.“ etwa 50 Hektar Streuobstflächen – teils in Gemeinde- und Privatbesitz. Eine Vielfalt unterschiedlichen Obstbäume- und sorten und mit unterschiedlichem Alter: Äpfel, Birnen, Kirschen, Pflaumen, Walnüsse … etwa 70-jährige und dazwischen 10 bis 20-jährige Bäume, ergänzt mit jungen Obstbaumpflanzungen und Holunderbüschen erwartet die Besucher.

Durchzogen ist der Kranz von Obstbaumflächen um das schmucke Dorf mit gut 300 Einwohnern von Flächen, die reserviert sind als Lebensraum für Wildbienen, Schmetterlinge & Co, die unverzichtbar sind für die notwendige Bestäubung der Blüten. Die Bienenstöcke eines Imkers ergänzen die Voraussetzungen mit Insekten für eine erwartbar gute Ernte. Auf dem Gelände hinzu kommen aus naturschutzfachlicher Sicht ein größeres Feuchtbiotop und verschiedene Lebensräume mit Steinhaufen und Totholz aus dem jährlichen Schnitt der Bäume. Und: Abgestorbene Bäume bleiben als Lebensräume für Insekten und Vögel stehen und werden ergänzt bzw. ersetzt durch Neupflanzungen.

Ein kleines Museum in einer alten Scheune, gefördert mit Mitteln der Naturstiftung Rheinland-Pfalz, ermöglicht den Einblick in alte und neue Arbeitsweisen im Rahmen der Schaffung und der Pflege von Streuobstflächen seit den 1960er Jahren.

Der Vorsitzende von Pro-Obst, Peter Kreiser, der in Herschwiesen wohnt, formulierte bei seiner Führung: „Eine Streuobstwiese kann nur überleben, wenn sie gepflegt und in dauerhafter genutzt wird.“ Der Verein hat eine Kooperation mit der Firma Rabenhorst aus Unkel/Rhein, die das öko-zertifizierte Obst übernimmt und als „Streuobstapfelsaft“ vermarktet, zuletzt 22 Tonnen reines Öko-Obst! Für Sander und Schmitz mit ihrer jungen Streuobstwiese in Leimbach-Adorferhof ein aktuell nahezu unerfüllbarer Traum … und dennoch Anreiz genug für die Zukunft!

Peter Kreiser begrüßt im Hunsrück die Gäste aus der Hocheifel. Foto: Winfried Sander

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