Bürgerverein Meckenheim e.V.
Exkursion nach Essen
Meckenheim. Erster Besichtigungspunkt der Tagestour war die Villa Hügel, der damit zugleich der Startschuss für die erste Fahrt nach Beginn der Corona-Pandemie im Rahmen der Exkursionsreihe „Stationen deutscher Industriekultur“ darstellt. Überwältigt von der Monumentalität der Architektur und beeindruckt von der Pracht der Wandteppiche und Gemälde verließen 25 Mitglieder des Meckenheimer Bürgervereins Meckenheim die Villa Hügel, ehemaliger Stammsitz der Krupp-Dynastie.
Im Bus eingestimmt durch Exkusionsleiter Klaus-Peter Treche folgten die Teilnehmer den inhaltsreichen Ausführungen der „Stadtführerin“ Christel Thelen, die sich tiefgehend über die Geschichte und Besonderheiten der Stadt Essen, der Familie Krupp und des ThyssenKrupp-Konzerns äußern konnte. Sie war vor drei Jahren von Meckenheim nach Essen gezogen und hat sich umfangreich mit „Ihrer“ Stadt auseinandergesetzt.
Weitere Höhepunkt waren die Besichtigung der Arbeitersiedlung Margarethenhöhe und der Spaziergang um die neue ThyssenKrupp-Zentrale. Beeindruckt und zum Nachdenken angeregt hat hierbei die Auseinandersetzung
mit der Geschichte und dem Selbstverständnis der Krupp-Dynastie. Einerseits das in der Villa Hügel manifestierte Auftreten der im 20. Jahrhundert so erfolgreichen Unternehmerdynastie und dem auch heute noch hoch einzuschätzenden sozialen Engagement der Krupp-Familie, das vor 100 Jahren begann und unverändert in der Stiftung Margarethenhöhe andauert, sowie anderseits dem Anspruch und der tatsächlichen Bedeutung des vor Jahren vollzogenen Unternehmenszusammenschlusses in der ThyssenKrupp AG.
