Allgemeine Berichte | 22.07.2016, 15:27 Uhr

Ausflug der St. Sebastianus Schützen Sinzig führte zur Straußenfarm in Remagen

Exotische Tiere sind nicht nur im Zoo zu bewundern

Interessanter Einblick in die Haltung und Aufzucht von Straußen

Exotische Tiere sind nicht nur im Zoo zu bewundern
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Sinzig. Die Mitglieder der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Sinzig trafen sich kürzlich in Bad Bodendorf am Bahnhof, um von dort aus die Wanderung zur Straußenfarm zu beginnen. Das Wetter war für eine Wanderung ideal, nicht zu heiß und den ganzen Tag keinen Regen.

So führte die Wanderung zuerst ein Stück durch Bad Bodendorf und dann ging es durch den Wald Richtung Köhlerhof. Am Golfplatz vorbei, wo man den Golfern zusehen konnte, säumten Felder, wo schon Gerste, Weizen und Raps fast erntereif sind, den Weg in Richtung der Straußenfarm. Nach knapp zwei Stunden wurde die Straußenfarm erreicht. Hier gab es zunächst Kaffee und Kuchen. Auch wurde der Shop erkundet, wo natürlich frisches Straußenfleisch, Wurst aus Straußenfleisch und in Dosen eingemachte Wurst, wie beispielsweise Leberwurst aus Straußenfleisch, zu kaufen war. Souvenirs und Taschen aus Straußenleder durften dabei auch nicht fehlen. Um 16 Uhr fuhr die „Bimmelbahn“ ab, die die Gruppe durch das große Terrain der Straußenfarm führte. Vorher aber konnte noch der Brutraum, wo gerade ein Straußenküken aus dem Ei schlüpfte, besichtigt werden. Ein besonderes Highlight war es, so einen Winzling zu streicheln. Dann ging es zu den Gehegen. 500 Strauße werden auf der Farm gehalten. Es gibt die Strauße, die für die Zucht „zuständig“ sind, dann die jungen Strauße, nach Alter in jeweils getrennten Gehegen, sowie die Tiere, die zur Vermarktung des Straußenfleisches und der Nebenprodukte gehalten werden.

Geschlachtet werden die Strauße in der hauseigenen Schlachterei. Der Inhaber der familiengeführten Straußenfarm gab einen interessanten Einblick in die Haltung der Strauße. Strauße fressen das, was es in den Gehegen gibt: Gras, auch schon mal eine Maus sowie Steine. Die Steine benötigt ein Strauß, um die Verdauung zu fördern. Zugefüttert wird mit Pellets, die aus Mais und Getreide hergestellt sind. Nach diesen Informationen ging es weiter bis zur „Kinderstube“. Hier rannten die kleinen Strauße, in der Größe von Hühnern, auch nach Alter getrennt, in ihren Gehegen herum. Die kleinen Strauße sind sehr munter und rege und weisen schon jetzt die Merkmale eines ausgewachsenen Straußes auf. Der Strauß ist neugierig, aufmerksam und sehr munter. Wenn er einen ansieht, hat man das Gefühl, er schaut ein wenig arrogant auf einen herab. Es gibt auf der Farm auch noch ein paar Nandus und Emus, Esel, ein Känguru und Katzen. Nach Beendigung dieser schönen und interessanten Fahrt waren alle hungrig. Gut, dass im Restaurant Tische reserviert waren. Natürlich wurden die leckeren Gerichte aus Straußenfleisch probiert. Allen hat es vorzüglich geschmeckt.

Exotische Tiere sind nicht nur im Zoo zu bewundern

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