Musikalischer Kirmesauftakt
F!ASKO und „Robbie“ rocken die Wormersdorfer Kirmes
Von Kölschrock bis Ballade – „Nur do“ hat das Zeug zur Hymne der Session
Wormersdorf. Voller Vorfreude auf das Konzert versammelte sich eine nicht besonders große, aber dafür umso feierfreudigere Menge im Festzelt auf der Wormersdorfer Kirmes, um den musikalischen Auftakt mitzuerleben. Ein abwechslungsreiches Repertoire sollte ihnen geboten werden. Den Anfang machte das Kölschrock-Quartett F!ASKO um den Sänger und Gitarristen Daniel Müller. Gestartet sind sie schon 2009 als Coverband, seit 2013 bringen sie hauptsächlich eigene Songs auf die Bühne. Der Erfolg gibt ihnen recht: 2014 gewannen sie den „Loss mer singe“-Förderpreis der Kreissparkasse Köln und 2016 den „Euer Song für Köln“-Band Contest.
Dass diese Preise berechtigt sind, bewies die Band von Anfang an, als sie mit viel Schwung ihren Opener „Loss mer danze“ zum Besten gab. Laut Frontmann Müller musikalisch angesiedelt „irgendwo zwischen Coldplay und Bon Jovi“ plus kölschem Lokalkolorit, wusste die Band das Publikum schnell zu begeistern. Auf der Setlist befand sich Rockiges („Su sin mir“) ebenso wie die gefühlvolle Hommage an die Stadt Köln („Ach wat lieb ich dich“) und Balladen wie „Minge Engel“ und „Mam“, ein Loblied an alle Mütter. Höhepunkt ihres Auftrittes war ohne Zweifel der gesanglich sehr stark vorgetragene Titel für die Session 2016/17, „Nur do“, dem man großes Potenzial als Karnevalskracher voraussagen kann.
Nach drei Zugaben räumte F!ASKO die Bühne für den weiteren Act des Abends, die überregional bekannte Robbie-Williams-Tributeband SIR WILLIAMS. Seit 2003 erfreut die Band um „Robbie Williams“ Armin Joisten mit Songs des britischen Superstars und Ex-Take-That-Mitglieds ihr Publikum. Auch an diesem Abend sprang der Funke nach dem fulminanten Start mit „Let me entertain you“ schnell über. Ganze 23 Songs hatten sie im Gepäck. Darunter fand sich alles, was Robbie Williams seine großen Erfolge eingebracht hat. Auf die fetzige Tanznummer „Tripping“ folgte der Megaerfolg „Feel“ sowie das großartige „Mr. Bojangles“ vom Album „Swing when you‘re winning“. Hier konnte der Keyboarder sein beachtliches Können unter Beweis stellen. Joisten war sowohl optisch als auch stimmlich (meistens) ein würdiger Vertreter seines Vorbildes und verstand es, das Publikum mitzureißen. Überhaupt verfügte die Band über sehr fähige Musiker, die Gitarristen übertrafen sich gegenseitig mit ihren Darbietungen. Nach ebenfalls drei Zugaben verabschiedete sich die Band mit dem Megahit „Angels“ und entließ ein beschwingtes, gut gelauntes Publikum in die kühle Herbstnacht.
C. Roßbach
„Sir WIlliams“ überzeugten mir ihrer Robbie Williams Show.
