Freiwillige Feuerwehren der VG Höhr-Grenzhausen
FFW-Kameraden üben Atemschutznotfalltraining
Höhr-Grenzhausen. Vor kurzem fanden sich alle Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren der Verbandsgemeinde im Gerätehaus in Höhr-Grenzhausen zusammen, um am Atemschutznotfalltraining teilzunehmen.
In diesem Notfalltraining sollen die Teilnehmer für Notsituationen sensibilisiert werden, um sich als Retter von verunfallten Feuerwehrkameraden oder auch als verunfallter Atemschutztrupp richtig verhalten zu können. Für diesen Fall wurde letztes Jahr eine so genannte „Atemschutznotfalltasche“ angeschafft. In der Tasche befindet sich eine Atemluftflasche mit einer verlängerten Mitteldruckleitung, um einen Atemschutzgeräteträger im Falle einer Luftnot mit Atemluft versorgen zu können. Zudem wird eine Rettungshaube mitgeführt, die ebenfalls an die Atemluftversorgung angeschlossen werden kann. Darüber hinaus befinden sich eine Bandschlinge sowie eine Rettungsschere in der Tasche, um einen verunfallten Kameraden ins Freie retten zu können.
Bereits im Dezember letzten Jahres wurde den Kameraden die Theorie durch den Ausbilder Patrick Barbanus näher gebracht, sodass das gelernte nun in verschiedenen Übungen angewandt werden konnte. Besonders interessant war es eine Wechselatmung durchführen zu können. Dabei muss der Lungenautomat an der Mitteldruckleitung abgekuppelt werden und dann beim Gegenüber wieder angekuppelt werden. Während der Lungenautomat abgekuppelt ist, besteht keine Möglichkeit, Luft zu holen. Hier muss 100%iges Vertrauen seinem gegenüber geschenkt werden. Der Umgang damit muss geübt werden, damit auch unter wenig oder gar keiner Sicht die Handgriffe sitzen.
Alle Atemschutzträger hoffen, dass das geübte Wissen nie angewendet werden muss, und alle Kameraden immer sicher und gesund aus dem Einsatz zurückkehren können!
