Allgemeine Berichte | 02.03.2017

Studien und Berufsorientierung der Jugendstiftung der Kreissparkasse Ahrweiler am Gymnasium Nonnenwerth

FIBIDO – Stärken-Schwächen-Analyse

46 Schülerinnen und Schüler führten einen Test auf freiwilliger Basis durch.privat

Remagen. Das Gymnasium Nonnenwerth kooperiert in diesem Jahr auf Initiative der Jugendstiftung der Kreissparkasse Ahrweiler erstmals im Bereich der Berufsorientierung in der Oberstufe mit dem thimm – Institut für Bildungs- und Karriereberatung. Das Projekt heißt FIBIDO und steht für Freiwillige Individuelle Berufsorientierung In Der Oberstufe.

Der Umbruch, der sich momentan im Bildungswesen vollzieht, ist in seinen Dimensionen kaum nachzuvollziehen. Neben der Schulzeitverkürzung, dem Zentralabitur und neuen Abschlüssen im Hochschulbereich beeinflussen zahlreiche weitere Neuerungen schon jetzt das Studium und/oder den zukünftigen Berufseinstieg zukünftiger Generationen.

Das Franziskus Gymnasium Nonnenwerth hat als Schule den Anspruch, den Schülern neben einer sehr guten fachlichen Ausbildung vor allem auch professionelle Hinweise für ihre Berufs- oder Studienwahl mitzugeben. Dabei bedient sich die Schule seit Jahren – damals als eine der ersten Schulen in Rheinland-Pfalz - der Hilfe diverser Beratungs- und Testverfahren. Diese wurden von der zuständigen Beratungslehrerin, Frau Astrid Heilmann-Cappel, durchgeführt und organisiert. Auf Anregung der Jugendstiftung nahm sie auch Kontakt zum „thimm-Institut“ auf und entschied sich nach einigen Vorgesprächen für einen Probelauf. Ohne die Unterstützung der Sparkasse und der Arbeitsagentur wäre dieses Projekt für die Schülerschaft jedoch nicht möglich, da für die wenigsten erschwinglich.

Damit geht die Schule einen neuen Weg in der Berufs- und Studienwahlvorbereitung der Sek II. Die Mitarbeiter des Thimm-Instituts haben Erfahrungen in internationalen Personal- und Unternehmensberatungen und an Universitäten, unter anderem bei Kienbaum und der Privaten Universität Witten/Herdecke, gesammelt. Mittlerweile arbeiten die Berater an über 250 Schulen und mehr als 50 Hochschulen im deutschsprachigen Raum.

Test auf freiwilliger Basis

Der Auftakt der Zusammenarbeit sah so aus, dass 46 Schülerinnen und Schüler auf freiwilliger Basis einen Test der Berater durchlaufen. In diesem Testverfahren, das am Anfang Februar stattgefunden hat, wurden die Fähigkeiten im rechnerischen, sprachlichen, räumlichen und logischen Denken eruiert. Außerdem mussten die Schülerinnen und Schülern in Gruppenübungen Teamfähigkeit, Kooperationsfähigkeit, Kritik- und Konfliktfähigkeit, Kommunikationsvermögen, Durchsetzungsvermögen, und andere soziale Kompetenzen zeigen.

Über den Test erhält der Schüler Empfehlungen für bis zu drei Ausbildungs- oder Studienrichtungen. In individuellen Gesprächen haben die Schülerinnen und Schüler sowohl das Testergebnis als auch ihre Pläne und Vorstellungen hinsichtlich ihres Berufseinstiegs oder Studienbeginns mit den Beratern besprechen können. Zu diesen Gesprächen sind die Eltern ausdrücklich eingeladen. Die Gespräche sind terminiert, jeder Schüler verlässt mit einem klaren Arbeitsauftrag das Gespräch, um seine Wunschberufe und die Empfehlungen der Testung zu vertiefen.

„Ich habe die Potenzialanalyse sowohl als sehr aufschlussreich, als auch als starke Hilfestellung empfunden. Nach einem schriftlichen Skilltest, mussten wir unsere Kreativität unter Beweis stellen und über verschiedene Themen diskutieren. Ich halte diese Begleitung durch ein Institut als sehr sinnvoll und wertvoll“, so Benedict Weidner aus der Jahrgangsstufe elf.

46 Schülerinnen und Schüler führten einen Test auf freiwilliger Basis durch.Foto: privat

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