46 Seniorinnen und Senioren nahmen an diesjähriger Seniorenfreizeit teil
Facettenreiche Sehenswürdigkeiten im Sauerland erkundet
Cochem. Sechs erlebnisreiche Tage hatten die 46 Seniorinnen und Senioren bei der von Greet und Erich Möntenich geplanten Seniorenfreizeit. Auf der Hinfahrt stoppten man in Limburg wo diese, nach einer kurzen Stadt- oder Dombesichtigung, Pater Leo Wiszniewsky im Missionshaus der Pallottiner empfangen wurden.
Nach einer Führung durch das Haus konnten die Teilnehmer in einem von Pater Leo zur Verfügung gestellten Raum das Mittagessen in Form von Fleischwurst mit Brötchen einnehmen. Zum Abschluss des Besuches gab Pater Leo noch in der Klosterkirche St. Marien den Segen und wünschte eine gute Woche. Knapp zwei Stunden später erreichten die Senioren ihr Urlaubsdomizil in Hallenberg. Am späten Nachmittag stand eine Stadtführung auf dem Programm. Der Stadtführer zeigte der Gruppe die Sehenswürdigkeiten von Hallenberg. So wurden u.a. die Kirche St. Heribert, das Backhaus und das frühere Eishäuschen besucht. Hier wartete eine kleine Stärkung auf die Gruppe. Gegen Ende der Stadtführung wurde noch die Wallfahrtskirche „Unsere liebe Frau von Merklinghausen“ besucht. Am nächsten Tag brachte der Bus die Teilnehmer zum Diemelsee, dem Startpunkt einer beschaulichen Schifffahrt über den Stausee. Anschließend ging der Ausflug weiter zur Ettelsbergbahn in Willingen. Hier brachte die Kabinenbahn die Senioren zum Hochheideturm. Einige machten sich auf den Weg zu einer mehr oder minder langen Wanderung, manche machten es sich in der Ettelsberghütte gemütlich und ließen es sich bei wunderbarer Panoramasicht auf Willingen und das „Land der tausend Berge“ gut gehen. Am nächsten Tag führte der Tagesausflug nach Marburg. Zunächst wurde der Botanische Garten in den Lahnbergen besucht. Besonderes Interesse fanden hier die Gewächshäuser mit vielen tropischen Pflanzen. Gegen Mittag wurde die über einen Aufzug erreichbare Innenstadt von Marburg besucht. Bei herrlichem Sonnenschein waren vor allem die zahlreichen Straßencafes erstes Ziel der Gruppe. Aber auch ein Bummel, vorbei an den zahlreichen wunderschönen Fachwerkhäusern in der Wettergasse und der Barfüßerstraße, kam nicht zu kurz. Nach einem Besuch in der Elisabethkirche ging es wieder Richtung Hallenberg. Am Freitag konnten die Teilnehmer in der ehemaligen Besteckfabrik Hesse in Fleckenberg die Herstellung eines Eislöffels im Rahmen einer sehr interessanten Führung mit laufenden Maschinen verfolgen. Nächster Stopp war der Kahle Asten in der Nähe von Winterberg. Hier hatte jeder Gelegenheit sich die Beine zu vertreten und die schöne Aussicht zu genießen bevor der Bus weiter nach Winterberg fuhr, wo vor allem die Frauen ein wenig shoppen konnten. Nach dem Abendessen im Hotel stand das Musical „Maria Magdalena“, gespielt auf der Freilichtbühne in Hallenberg, auf dem Programm. Die Laienschauspieler brachten das nicht einfache Thema rund um den Tod Jesu, die Ängstlichkeit der Jünger, die Christenverfolgung unter Saulus und die Stärke von Maria Magdalena unter viel Applaus auf die Bühne. Am vorletzten Tag besuchte die Gruppe das Stadtfest in Bad Wildungen. Auf der Heimreise am nächsten Tag machte man in Eslohe Halt und besuchte dort das interessante Maschinen- und Heimatmuseum. Bei vielen Mitreisenden kamen beim Anschauen der präsentierten Ausstellungsstücke Kindheits- und Jugenderinnerungen hoch und so hörte man sehr oft: „Kannst Du dich noch erinnern …“. Gestärkt durch ein gutes Mittagessen in Eslohe traten die Teilnehmer die Rückreise an.
