Allgemeine Berichte | 26.06.2023

Kolpingsfamilie Vallendar

Fahrt in SchUM-Stadt Worms

Mit Führung auf dem jüdischen Friedhof „Heiliger Sand“ und Besuch der Synagoge

Auf dem Friedhof sind heute noch mehr als 2500 Grabsteine zu sehen.  Foto: Kolpingsfamilie Vallendar

Vallendar. Die Kolpingsfamilie Vallendar lädt für Sonntag, 23. Juli 2023, zu einer Fahrt in die SchUM-Stadt Worms und zu einer Führung auf dem jüdischen Friedhof „Heiliger Sand“ ein. Nach fast 1000 Jahren wechselvoller Geschichte und einer langen Reihe von Bedrohungen und Zerstörungen ist dieser Friedhof noch immer in weiten Teilen vorhanden und dort sind heute noch mehr als 2500 Grabsteine zu sehen: angefangen von sehr schlicht gehaltenen Grabsteinen mit hebräischer Inschrift aus dem 11. Jahrhundert bis hin zu moderneren Grabsteinen mit deutscher Inschrift, die auch immer den Zeitgeist der jeweiligen Epoche widerspiegeln.

Zudem sollen in Worms noch der Dom und die Synagoge, beides Gebäude, die im 11./12. Jahrhundert zeitgleich und wie Steinmetzarbeiten zeigen, z.T. auch von den gleichen Bauleuten erbaut wurden, besucht werden. Treffpunkt ist um 8.30 Uhr zur Bildung von Fahrgemeinschaften auf dem Parkplatz am Rheinufer in Vallendar. Nach der Führung auf dem Friedhof besteht Gelegenheit zu einem gemeinsamen Mittagessen, bevor das ehemalige Judenviertel mit Synagoge besucht werden soll. Alle Sehenswürdigkeiten in Worms werden zu Fuß erkundet, allerdings sind Synagoge und Friedhof aufgrund religiöser Gesetze nicht in unmittelbarer Nachbarschaft. Für Männer besteht sowohl auf dem Friedhof als auch in der Synagoge die Pflicht, eine Kopfbedeckung zu tragen. Für die Führung und die Fahrtkosten wird pro Teilnehmer ein geringer Betrag eingesammelt, dessen Höhe von der Anzahl der Teilnehmenden abhängt. Damit Mittagessen und Fahrgemeinschaften geplant werden können und da die Teilnehmendenzahl bei der Führung begrenzt ist, ist eine Anmeldung bis zum 9. Juli 2023 bei Stephanie Pfaffenheuser (Tel. 02 61/9 63 96 88 oder pfaffenheuser@gmx.de) erforderlich.

Auf dem Friedhof sind heute noch mehr als 2500 Grabsteine zu sehen. Foto: Kolpingsfamilie Vallendar

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