BUND Koblenz und Weltladen übergaben ersten Preis
Fair gehandelter Fußball als sozial gerechte Alternative
Koblenz. BUND und Weltladen haben die Gewinner ihres Quiz über die Arbeitsbedingungen in der Produktion von Fußbällen ermittelt und überreichten den ersten Preis, einen fair gehandelten Fußball. Wolfgang Corsmeier aus Koblenz ist der glückliche Gewinner.
„Durch unsere politischen Aktionen und nicht zuletzt durch das Quiz wurde das Interesse an Informationen über die Produktion von Fußbällen, aber auch von Textilien geweckt. Dass die Produktion unter sehr schlechten Arbeitsbedingungen erfolgt, ist den meisten Menschen nicht klar. Hungerlöhne, keine Ruhepausen und ein Zwölf-Stunden-Arbeitstag sind die Regel und nicht die Ausnahme. Fair gehandelte Bälle bieten hier eine sozial gerechtere Alternative. Dies gilt besonders für Kommunen, die Sportbälle für ihre Schulen einkaufen. Die Stadt München zum Beispiel kauft für ihre Schulen fair gehandelte Bälle ein. Ein solches Fair-Play wünschen wir uns auch für die Schulen in der Region“, so Achim Trautmann, Regionalpromotor für öko-soziale Beschaffung beim BUND in Koblenz.
