Allgemeine Berichte | 29.09.2020

Weingottesdienst 2020 in Oberfell

Familiengottesdienst anlässlich der Weinkirmes

Mit der Geschichte von der Raupe „Stück für Stück“ erzählten die Kinder von gesundem Abstand. Foto: privat

Oberfell. Trotz einem etwas anderen Verlauf der diesjährigen Weinkirmes wurde in Oberfell der Festgottesdienst unter Beachtung der Hygienevorschriften gefeiert.

Mit den diesjährigen Kommunionkindern und Pater Schacknies wurde der Familiengottesdienst in der Kirche zelebriert.

Die Kinder brachten den Besuchern die Geschichte von der Raupe „Stück-für-Stück“ näher. Die kleine Raupe begegnete einem hungrigen Rotkehlchen, dass sie fressen wollte. Doch die kluge Raupe sage, sie sei nützlich, weil sie Dinge messe. „Wenn du mich nicht frisst, so werde ich dich messen!“ sagte sie zu dem Vogel. Gesagt, getan! Fortan war sie damit beschäftigt, alle im Tierreich zu messen. Bis sie auf die Nachtigall traf, die ihren Gesang gemessen haben wollte. „Ich messe Dinge und nicht Lieder!“ sagte die Raupe zu ihr.

Doch die Nachtigall drohte damit, sie zu fressen. Da kam der kleinen Raupe die Idee, das Lied zu messen. Sie fing an zu zählen… und entfernte sich Stück für Stück von der Nachtigall, bis sie ganz verschwunden war und sich somit retten konnte.

Eine von den Kindern gut vorgetragene Geschichte, bei der es auch um Abstand geht, wie wir es zur Zeit auch tun müssen, um gesund zu bleiben. Abstand halten heißt aber nicht, dass die Kinder auf Freunde und Kontakte verzichten müssen. Das griff Pater Schacknies auch in seiner Predigt auf. Die Menschen dürfen kreativ sein, Mut haben, was Neues ausprobieren, um Freundschaften aufrecht zu erhalten. Die kleine Raupe hat sich auch etwas einfallen lassen, als sie in einer heiklen Situation war. So dürften auch die Gläubigen auf Gott vertrauen bauen, dass er ihnen in der hiesigen Zeit beisteht.

Auch wenn mit Abstand Gottesdienst gefeiert wurde, ist es gelungen, ein Stück Normalität in das Festwochenende zu bringen. Dazu hat auch musikalische Begleitung beigetragen.

Gestärkt und mit dem Mut, dass die Gläubigen Stück für Stück wieder zusammenkommen können, durften sie ins Kirmeswochenende gehen.

Mit der Geschichte von der Raupe „Stück für Stück“ erzählten die Kinder von gesundem Abstand. Foto: privat

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