Allgemeine Berichte | 28.08.2025

„Es ist wunderbar zu sehen, wie unsere Einrichtung unterstützt wird“

Fast 100 schwerstkranke Menschen begleitet

Fast 100 schwerstkranke Menschen hat das Team des Rhein-Wied Hospiz seit seiner Eröffnung vor fast einem Jahr begleitet.Foto: Joachim Gies

Neuwied. Vor fast einem Jahr wurde das Rhein-Wied Hospiz u.a. im Beisein des rheinland-pfälzischen Gesundheitsminister Clemens Hoch, dem Neuwieder Oberbürgermeister Jan Einig, Landrat Achim Hallerbach, Schirmherrn Fürstin zu Wied und anderen zahlreichen Unterstützern feierlich eröffnet. Mittlerweile ist das erste stationäre Hospiz im Kreis Neuwied gut in der Gemeinde Niederbieber angekommen.

„Es ist wunderbar zu sehen, wie unsere Einrichtung unterstützt wird“, schauen Hospizleiterin Manuela Götz und Pflegedienstleiter Marvin Maur dankbar auf das erste Jahr zurück. Seitdem hat das Team um Götz und Maur fast 100 schwerstkranke Menschen auf ihrem letzten Stück Lebensweg begleitet.

Das Rhein-Wied Hospiz liegt am idyllischen Aubach im Neuwieder Stadtteil Niederbieber und bietet in 12 Gästezimmern schwerstkranken Menschen professionelle und liebevolle Begleitung auf ihrem letzten Lebensweg. Diese letzten Tage werden ganz im Sinne der Gäste und ihrer Angehörigen gestaltet. Bei Bedarf steht auch ein Angehörigenzimmer zur Verfügung. So werden im Rhein-Wied Hospiz nicht nur Feiertage wie Ostern oder Weihnachten ganz besonders gestaltet und gefeiert. „Bei uns ist jeder Tag ein kleiner Feiertag“, erläutert Marvin Maur. „Wenn ein Gast es sich wünscht, backen wir Waffeln oder starten den Tag auf einer unserer wundervollen Terrassen und lauschen dem Wind und den Vögeln“, ergänzt er. Ideen und Projekt gibt es im ersten stationären Hospiz im Kreis Neuwied viele. „Im letzten Jahr gab es verschiedene kleine Wohnzimmerkonzerte, wir hatten ein Frühlingsfest, Ehrenamtliche richteten ein festliches Abendessen aus und noch so viel mehr“, erinnert sich Götz.

Manuela Götz, Marvin Maur und ihr gesamtes Team sind dankbar für die große Unterstützung für ihr Hospiz und das enorme Interesse an ihrer Arbeit. Verschiedenste Gruppe und Institutionen besuchten das Rhein-Wied Hospiz, um mehr über die Hospiz- und Palliativarbeit zu erfahren. „Besonders dankbar sind wir über die Unterstützung durch die Spenden“, freut sich Pflegedienstleiter Marvin Maur. „Denn fünf Prozent unserer Betriebskosten müssen wir durch Spenden erwirtschaften“, erläutert Götz. Und viele der wunderbaren Projekte für die Hospizgäste und ihrer Angehörigen wären ohne die Spenden nicht möglich.

Das Rhein-Wied Hospiz hat auch für das kommende Jahr viel vor für seine Gäste. Ende September wird es einen Basar zu Gunsten des stationären Hospizes geben und auch die Advents- und Weihnachtszeit wird wieder auf ganz besondere Weise gestaltet werden. „Und nicht zu vergessen unsere Gedenkfeiern, die dreimal im Jahr stattfinden“, gibt Manuela Götz einen kleinen Ausblick. Hier kommen Mitarbeitende sowie An- und Zugehörige zusammen, um noch einmal den Verstorbenen zu gedenken.

Bei der jährlichen Gedenkfeier für die verstorbenen Menschen des vergangenen Jahres, gaben Mitarbeitende sowie An- und Zugehörige letzte liebe Worte mit auf die Reise.Foto: Steffanie Hein

Bei der jährlichen Gedenkfeier für die verstorbenen Menschen des vergangenen Jahres, gaben Mitarbeitende sowie An- und Zugehörige letzte liebe Worte mit auf die Reise. Foto: Steffanie Hein

Fast 100 schwerstkranke Menschen hat das Team des Rhein-Wied Hospiz seit seiner Eröffnung vor fast einem Jahr begleitet. Foto: Joachim Gies Foto: JOACHIM GIES

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Joschi Hund: Leider kann man nicht mehr von einem Antik und Trödelmarkt sprechen, warum ? Wenn über die Hälfte der Händler Neuware anbieten und Ihre Waren mit Festpreisen ausgezeichnet haben. Man kann sagen über 80 % der Aussteller waren Händler.

BLICK aktuell-Bilderrätsel: Folge 3

  • Carmen Busch: Das Foto wurde am Linzer Fähranleger aufgenommen. Die Fähre liegt gerade in Kripp
  • Claus Wiest: Das Foto zeigt die Rheinfähre Linz-Remagen, aufgenommen von der Anfahrt auf der Linzer Seite mit Blick auf den Ort Kripp.
  • Julia Doll : Lieber Roman, ja absolut, sehe ich ganz genauso
  • Roman Bermel: Hallo Julia. Du hast vollkommen recht. Ich habe lange bei euch gearbeitet und bin auch heute noch in der Grundschule unterstützend tätig. Ich kann nicht feststellen, dass weniger Unterstützung notwendig ist, eher das Gegenteil ist der Fall.
Shopping Genuss Abend Ahrweiler / o.B. Sponsoring
Innovatives rund um Andernach
Media-Auftrag 2026/27
Zukunft trifft Tradition KW 18
10 Jahre NOWI
10 Jahre Nowi
Innovatives rund um Andernach
Betriebsferien Mai 2026
Image
Empfohlene Artikel
Meckenheim geht beim Fußverkehrs-Check mit, von links: Christoph Overs, Leiter der Geschäftsstelle und der Koordinierungsstelle Zukunftsnetz Mobilität NRW Rheinland, die städtische Mobilitätsmanagerin Liena Humke, Umweltplanerin und Mobilitätsmanagerin Nele Allerchen, Bürgermeister Sven Schnieber und der Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes NRW Oliver Krischer. Foto: go.Rheinland GmbH / Smilla Dankert
70

Meckenheim. Es ist die umweltfreundlichste Fortbewegungsart der Welt. Deshalb soll das Gehen in Meckenheim nun mehr Aufmerksamkeit bekommen: Beim landesweiten Wettbewerb um einen professionellen „Fußverkehrs-Check“ wurde Meckenheim vom Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen und dem Zukunftsnetz Mobilität NRW als teilnehmende Stadt ausgewählt.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Symbolbild. Foto: ROB
3678

Für verunglückte Männer kam jede Hilfe zu spät

03.05.: Horrorfund auf Feldweg: Jogger findet zwei tote Quadfahrer

Laubach (Simmern). Am Sonntag, den 03.05.2026, gegen 17:10 Uhr, fand ein Jogger auf einem Feldweg westlich der Ortschaft 56288 Laubach (Rhein-Hunsrück-Kreis) ein verunfalltes Quad vor. Bei dem Quad konnten zwei augenscheinlich schwerst verletzte männliche Personen aufgefunden werden. Trotz umgehend eingeleiteter Rettungsmaßnahmen konnte nur noch der Tod der beiden verletzten Personen festgestellt werden.

Weiterlesen

Auch ein historisches Feuerwehrfahrzeug konnte besichtigt werden. Foto: DU
44

Feuerwehr Bad Bodendorf öffnete ihre Türen

Beliebtes Familienfest bot Einblicke in Technik und Einsatz

Bad Bodendorf. So, wie die Menschen froh sind, wenn sie von der Feuerwehr Hilfe in den unterschiedlichsten Notsituationen erfahren, freut sich die Feuerwehr – sozusagen im „Gegenzug“ - über regen Besuch ihrer Veranstaltungen. Das früher oft gehörte Motto „Wir kommen zu ihnen, wenn es brennt, kommen sie zu uns, wenn wir feiern“, nahmen sich am Maifeiertag zahlreiche Bürgerinnen und Bürger aus Bad Bodendorf,...

Weiterlesen

Daueranzeige
Rund ums Haus
Dauerauftrag 2025
Schulze Klima -Image
Industriemechaniker
Maikirmes Franken
Tag der offenen Tür FFW Königsfeld
10 Jahre NoWi
Anzeige Show Alive
AZ_Gelenk 2026
Grünpflegedienst
Aktionstage 5.-7. Mai
Outdoormöbel
Zukunft trifft Tradition KW 18
Biergarteneröffnung
First Friday Anzeige Mai
10 Jahre Nowi
Innovatives rund um Andernach