Pfarrer Alexander Kurp: „Solidarität darf nicht an unseren Pfarreiengrenzen enden!“
Fastenaktion „Misereor“ braucht unsere Unterstützung
Plaidt. Die Kolpingfamilie Plaidt wollte zum traditionellen Fastenessen einladen. Pfarrer Alexander Kurp hatte für den fünften Fastensonntag einen besonderen Gottesdienst geplant, indem es um die besondere Situation der Menschen im Libanon gehen sollte. Das alles fällt leider aus. Dennoch darf damit die Solidarität nicht ausfallen. „Solidarität darf nicht an unseren Pfarreiengrenzen enden. Gerade die Menschen im Libanon und überall sonst auf der Welt brauchen unsere Unterstützung“ betont der Pfarrer der Pellenzgemeinden Plaidt und Saffig, sowie der Pfarrei Andernach-Miesenheim. Das Bischöfliche Hilfswerk Misereor beschreibt zur diesjährigen Fastenaktion unter dem Leitwort „Gib Frieden!“ die Lage im Libanon als äußerst kritisch. Über eine Millionen Menschen haben sich vor dem Bürgerkrieg in Syrien in den Libanon geflüchtet. Die Lage der Flüchtlinge ist in diesem kleinen und selbst verarmten Land katastrophal. „Die Lebensbedingungen sowohl syrischer Flüchtlinge als auch einer wachsenden Zahl Libanesinnen und Libanesen im Libanon werden immer schwieriger.
Die internationale Hilfe jedoch stagniert, und die Entscheidungsträger werden ihrer Verantwortung nicht gerecht, eine der Situation entsprechende Unterstützung zu leisten,“ betont Misereor. Daher ruft die Pfarreiengemeinschaft Plaidt-Miesenheim-Saffig zur Teilnahme an der Spendenaktion auf. Dies gibt ganz unkompliziert über die Homepage www.misereor.de/mitmachen/fastenaktion/corona-und-fastenaktion. Oder sie spenden direkt auf das Konto Spenden per Überweisung: IBAN DE75 3706 0193 0000 1010 10 bei der Pax-Bank Aachen (BIC: GENODED1PAX) unter dem Stichwort: „Fastenaktion 2020“.
