Allgemeine Berichte | 20.10.2016

VDI Mittelrhein zeichnet Jungingenieure in Mayen aus

Feierliche Preisverleihung im Erlebniszentrum Terra Vulcania

Der Förderpreis des VDI Mittelrhein für herausragende Bachelorarbeiten ging an drei Jung-Ingenieure. VDI Mittelrhein

Koblenz/Mayen. Im besonderen Ambiente des Erlebniszentrums Terra Vulcania in Mayen fand die diesjährige Preisverleihung des Vereins deutscher Ingenieure e.V. (VDI) für besonders innovative wissenschaftliche Arbeiten statt. Der Vorsitzende Diplom-Wirtschaftsingenieur Jürgen R. Dietrich (MBM) gratulierte den stolzen Gewinnern des VDI-Förderpreises und überreichte ihnen die Urkunde. „Die Förderung des Ingenieursnachwuchses liegt uns besonders am Herzen“, so Dietrich, „und wir sind immer wieder beeindruckt, welche herausragenden Forschungsarbeiten Jung-Ingenieure in unserer Region leisten“. Vor dem interessierten Publikum stellten die Preisträger ihre Arbeiten vor: Dominik Hahn (Bachelor of .Engineering) aus Bendorf beschäftigte sich in seiner Bachelor-Arbeit mit einem Prüfverfahren, um den Gehalt des Flours in Schlacken nachzuweisen. Schlacken fallen als Abfallprodukt der Stahl- und Eisenproduktion in großer Menge an und können beispielsweise im Straßenbau verwendet werden. Dazu ist aber aus Gründen des Umweltschutzes der Flourgehalt zu prüfen. Hahn ist es gelungen, ein Verfahren speziell für diese Stoffgruppe zu adaptieren und anzuwenden. Marcel Bastian (Master of Engineering) aus Höhr-Grenzhausen beschäftigte sich in seiner Masterthesis mit keramischen Feuerfestplatten, die als Schutz in Rohrsystemen von Müllverbrennungsanlagen eingesetzt werden. Er konnte mit seiner Forschungsarbeit das aufwändige Testverfahren, das die Oxidation und Ausdehnung dieser Platten unter Hitzeeinwirkung prüft, erheblich verkürzen und somit wirtschaftlicher machen. Christopher Ulbrich (Master of Engineering) aus Dreisbach/Westerwald forschte im Bereich feinkeramischer Werkstoffe. Ihm ist es gelungen, die Festigkeit einer Keramik erheblich zu steigern, sodass sie bei der Verarbeitung in geringerer Dicke verwendet werden kann. So lassen sich im Herstellungsprozess von beispielsweise Spülsteinen oder Labor- und Küchenkeramik sowohl Material als auch Energie einsparen.

Erlebnisführung für Kinder

Im Anschluss an die Preisverleihung und ein gemeinsames Mittagessen konnten sich die Gäste über die Geschichte des Basaltabbaus im interaktiven Museum „Terra Vulcania“ informieren. Bei den Kindern sorgte eine spezielle Erlebnisführung mit der Möglichkeit, den Basaltabbau mit eigenen Händen zu begreifen, für großes Interesse. Der VDI Mittelrhein zeigt mit der Förderpreisverleihung jedes Jahr, womit sich der akademische Ingenieursnachwuchs befasst und welche Forschungsfelder in der Region besondere Innovationen hervorbringen. Darüberhinaus engagiert sich der VDI auf verschiedenen Wegen, Kinder und Jugendliche mit vielfältigen Aktionen an die Technik heranzuführen.

Infos unter www.vdi-koblenz.de, www.facebook.com/sujkoblenz

Pressemitteilung VDI Mittelrhein

Der Förderpreis des VDI Mittelrhein für herausragende Bachelorarbeiten ging an drei Jung-Ingenieure. Foto: VDI Mittelrhein

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