Einsatz der Freiwilligen Feuerwehren
Feiern unter wachsamen Augen
Während die Bürger feiern, sorgen die Ehrenamtlichen für Sicherheit
Rheinbach. Wie jedes Jahr fand am Veilchendienstag der Karnevalszug in Rheinbach statt. Für die meisten Rheinbacher ein Grund, ausgelassen zu feiern. Doch es gibt an solchen Tagen auch jene, die für die Sicherheit der Feierlustigen sorgen. So auch die Freiwillige Feuerwehr Rheinbach, die gemeinsam mit dem Rettungsdienst und der Polizei für die Absicherung des Zuges verantwortlich ist.
Für die Sicherheit am Zugweg waren die Löschgruppen Rheinbach, Hilberath, Oberdrees und Wormersdorf eingeteilt. Zusätzlich waren die Löschgruppen Niederdrees, Ramershoven, Queckenberg und Neukirchen einsatzbereit in ihren Gerätehäusern, um im Notfall sofort zur Hilfe zu eilen. Die Löschgruppen waren von 13 bis etwa 17 Uhr vor Ort und begleiteten so den Zug, bis auch der letzte Wagen das Ende passiert hatte. Ebenfalls gewährleisten sie weiterhin die Sicherheit für die umliegenden Ortschaften.
Dienst von zwölf bis fünf
Um dem Nicht-Feuerwehr-Mensch einmal einen Einblick in einen solchen Tag zu gewähren, begleiten wir die Feuerwehr Hilberath bei ihrem Einsatz.
Um 12.30 Uhr treffen sich insgesamt sieben Kameraden und Kameradinnen am Gerätehaus in Hilberath, um dann gemeinsam mit dem Feuerwehrauto nach Rheinbach zu fahren. Dort findet um 13 Uhr die Einsatzbesprechung statt. Hierbei wird den einzelnen Löschgruppen der jeweilige Einsatzort zugeteilt. Dann beziehen die Einsatzkräfte die Einsatzorte und sperren um 14.55 Uhr der Zugweg ab. Dies ist für Hilberath die Martinsstraße auf Höhe der Bushaltestellen. Von hier aus haben die ehrenamtlichen Einsatzkräfte den Zug gut im Blick, ohne sich vom Auto entfernen zu müssen. Ein Ohr immer am Funk, erfreuen sie sich der bunten Wagen. Beim Einsetzen des Regens um 15 Uhr begeben sie sich ins Löschfahrzeug. Gegen Ende des Zuges verlegen sie ihren Standort auf die Neugartenstraße, um dort die Sicherheit während der Auflösung des Zuges zu gewährleisten. Hier bekommen die durchfrorenen Einsatzkräfte von den Karnevalisten reichlich Kamelle zugeworfen. Der Befehl „Einsatzkräfte abrücken“ kommt um etwa 17 Uhr. Die Kameraden und Kameradinnen waren am Veilchendienstag ehrenamtlich im Einsatz, damit der Bürger unbesorgt feiern kann.
Eine besondere Schwierigkeit in diesem Jahr war der geänderte Zugweg, doch auch dies meisterten die Löschkräfte ohne große Probleme. Insgesamt lief der gesamte Karnevalszug reibungslos und ohne große Zwischenfälle für die Feuerwehr ab. K. Bermes
Die Kameradinnen der FFW haben das jecke Treiben wachsam im Auge.
