Allgemeine Berichte | 27.03.2024

Energietipp der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz

Fenstertausch – Wenn dann richtig

Montageschaum reicht beim Einbau neuer Fenster nicht aus – der Rahmen muss luftdicht in der Leibung verklebt werden.  Foto: VZ RLP

Region. Fenster sind energetische Schwachstellen der Gebäudehülle; leider ist ihr Austausch mit erheblichen Kosten verbunden. Da eine solche Investition in der Regel nur alle 25 bis 30 Jahre gemacht wird, sollten Fenster des neuesten technischen Stands verbaut werden. Ein niedriger Wärmeverlustwert ist auch entscheidend für die Wohnbehaglichkeit.

Den besten Wärmeschutz bietet derzeit die Dreischeibenwärme-

schutzverglasung. Gegenüber alter Isolierverglasung (vor 1995 eingebaut) verschafft sie einen etwa 70 Prozent besseren Wärmeschutz. Zu beachten ist auch die Wärmedurchlässigkeit des Rahmens und des Randverbunds der Glasscheiben, denn der Rahmen hat meist schlechtere Dämmwerte als die Verglasung. Bei der Wahl der Fenster ist daher der berechnete Wärmedurchgangskoeffizient des gesamten Fensters, Uw (w steht für englisch: „window“) entscheidend.

Fenster müssen dicht schließen und luftdicht eingebaut werden, sonst „zieht“ es trotz Wärmeschutzverglasung durch Dichtungen und Fugen. Das Einbringen von Montageschaum in die Fugen zwischen Rahmen und Mauerwerk reicht nicht aus – der Rahmen muss luftdicht mittels Klebe- und Dichtbändern in der Leibung verklebt sein.

Auch für die Fenstererneuerung gibt es Fördermittel. Verbesserungen bei vorhandenen Fenstern, wie der nachträgliche Einbau einer Dichtung oder bei gut erhaltener Rahmensubstanz der Austausch der Verglasung, sind auch machbar, wenn das Geld für neue Fenster nicht reicht. Allerdings sollte dann überprüft werden, ob der Rahmen ausreichend luftdicht eingebaut ist. Eine individuelle Beratung zur Auswahl der Fenster und Fördermöglichkeiten erhalten Ratsuchende im persönlichen Gespräch mit Energieberatern der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz nach telefonischer Voranmeldung.

Die nächsten Beratungstermine der Energieberater finden wie folgt statt:

• Mayen (persönlich): Dienstag, 9. April von 15.00 bis 18.45 Uhr in der Verbandsgemeindeverwaltung Kelberger Straße 26.

Anmeldung unter 0800 60 75 600 (kostenfrei).

• Polch (telefonisch): Mittwoch, 5. Juni von 14.00 bis 17.45 Uhr Anmeldung unter 0800 60 75 600 (kostenfrei).

• Andernach (telefonisch): am Freitag, 19. April von 14.00 bis 17.00 Uhr. Anmeldung unter: (0 26 32) 92 21 79.

• In Koblenz (persönlich) am Donnerstag, 11. April von 10.30 bis 13.30 Uhr im Bauberatungszentrum in der Bahnhofstraße 47. Anmeldung unter (02 61) 1 27 27

• In Koblenz (persönlich) am Donnerstag, 11. April von 14 bis 17.45 Uhr in der Verbraucherberatungsstelle Entenpfuhl 37. Anmeldung unter (02 61) 1 27 27

Die Beratungsgespräche sind kostenlos.

Energietelefon der Verbraucherzentrale

0800 60 75 600 (kostenfrei) montags von 9 bis 13 und 14 bis 18 Uhr, dienstags und donnerstags von 10 bis 13 und 14 bis 17 Uhr.

Pressemitteilung

Verbraucherzentrale

Rheinland-Pfalz

Montageschaum reicht beim Einbau neuer Fenster nicht aus – der Rahmen muss luftdicht in der Leibung verklebt werden. Foto: VZ RLP

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