Pfarrei St. Gertrud in Oedingen gedenkt des Bombenangriffs 1945
Festgottesdienst und anschließende Begegnung
Patronatstag der Hl. Gertrud von Nivelles am 17. März
Remagen-Oedingen. Am Mittag des 17. März 1945, dem Festtag der Pfarrpatronin, der Hl. Gertrud, traf eine V2-Rakete (Vergeltungswaffe) auf Oedingen, die von deutscher Seite eigentlich auf die Remagener Rheinbrücke abgeschossen worden war. Aus den Trümmern der zerstörten Häuser in Oedingen konnten etliche Verschüttete lebend geborgen werden. Einige Schwerverletzte wurden von den Amerikanern ins Lazarett gebracht. Durch die ungeheure Raketen-Explosion der V2 in Oedingen starben sechs Zivilisten. Die Aufräumungsarbeiten im Dorf dauerten wochenlang. In der heutigen Burgstraße erinnert eine in den Boden eingelassene Gedenktafel an die Katastrophe. Die Kirchengemeinde gedenkt dieses Jahr an ihrem Patronatstag besonders der Opfer dieses Bombenangriffs vor 75 Jahren. Die Hl. Gertrud, die Patronin von Oedingen, der die neue und die alte Pfarrkirche im Ort geweiht ist, wurde 626 als Tochter Pippins des Älteren geboren. Sie gilt als Patronin der Pilger und der Handwerksburschen. Der Festgottesdienst zum Patronatstag, mit dem Gedenken an die Katastrophe vor 75 Jahren, findet statt am Dienstag, 17. März um 18:30 Uhr in der Pfarrkirche St. Gertud in Remagen-Oedingen. Anschließend lädt der Kirchengemeinderat zur Begegnung ins Pfarrheim St. Gertrud. Pressemitteilung Katholische
Pfarreiengemeinschaft Remagen
