Kardinal Woelki feiert Eröffnung der neuen Kirchengemeinde Wachtberg und Meckenheim
Festliche Messe und Glaubensgespräch markieren Start der neuen Gemeinde
Meckenheim/Wachtberg. Zum 1. Januar 2026 wurde die neue Kirchengemeinde St. Marien und St. Johannes der Täufer Wachtberg und Meckenheim errichtet. Sie entstand aus der Zusammenführung von sechs bisherigen Kirchengemeinden und umfasst rund 17.000 Katholikinnen und Katholiken.
Am Fest der Taufe des Herrn besuchte der Erzbischof von Köln, Rainer Maria Kardinal Woelki, die neue Kirchengemeinde und feierte mit den Gläubigen jeden Alters eine festliche Eucharistiefeier in der Pfarrkirche St. Johannes der Täufer. Trotz eisiger Temperaturen und vielerorts verschneiter Straßen war die Kirche gut gefüllt. Pfarrer Michael Maxeiner begrüßte die Gemeinde mit den Worten: „Ich freue mich, dass trotz der Kälte so viele gekommen sind.“ Viele Teilnehmende empfanden die Feier als starkes Zeichen des Zusammenfindens. Timm Höltgen, der mit seiner Familie am Gottesdienst teilnahm, fasste seine Eindrücke so zusammen: „In einer stimmungsvollen, feierlichen Heiligen Messe mit dem Kardinal kamen Menschen aus vielen Orten zusammen. Die spürbare Gemeinschaft sowie der Chor und die vielen Messdiener verliehen dem Ganzen einen schönen und festlichen Rahmen.“ Eine andere Gottesbesucherin brachte ihre Eindrücke schlicht auf den Punkt: „Schön war es.“
Im Anschluss an die Messe kamen rund 100 Personen in der Meckenheimer Schützenhalle zu einem Glaubensgespräch zusammen. Die Gesprächsform orientierte sich an der Methode der Weltbischofssynode in Rom, bei der Papst Leo und bereits sein Vorgänger Papst Franziskus sowie die Teilnehmenden in geistlicher Weise über Glaubensfragen ins Gespräch kamen. Der Gesprächsimpuls war an die geistliche Vision für die Kirche von Köln angelehnt. Der Erzbischof betonte dazu: „Die geistliche Vision für die Kirche von Köln ist eine Einladung. Ich wünsche mir, dass wir alle sie gemeinsam in unseren ganz persönlichen Glaubensorte hinein übersetzen und mit Leben füllen. Sie wird in dem Maß wachsen, wie wir sie weitertragen und miteinander teilen – überall dort, wo Menschen zu Zeuginnen und Zeugen Jesu Christi werden.“
In den Gesprächskreisen beschäftigten sich die Gläubigen mit Fragen wie: Gibt es Menschen, deren Glauben mich beeindruckt oder begleitet haben? Was ist für mich ein Erfahrungsort des Glaubens? Wohin würde Jesus gehen, wenn er heute bei uns in der Pfarrei zu Besuch wäre? Viele Teilnehmende beschrieben die Atmosphäre als offen, vertrauensvoll und geistlich tief. Besonders eindrücklich formulierte es Nicole Diefenthal: „Es war zutiefst bewegend, wie vertrauensvoll und herzlich fremde Menschen unterschiedlichen Alters und unterschiedlichen Lebenssituationen miteinander über ihre ganz persönlichen Glaubenserfahrungen sprechen konnten. Hier spürte ich ganz intensiv eine Glaubensgemeinschaft. Ich freue mich, diese Menschen wiederzusehen und hoffe, dass noch viele weitere dazu kommen.“ Marion Hartzsch-Zöll, Vertreterin des Pfarrgemeinderates Wachtberg, ergänzte: „Das war ein sehr gutes Treffen.“
Nach dem Glaubensgespräch folgte ein gemeinsamer Imbiss, der Raum für persönliche Begegnungen bot. Kardinal Woelki suchte das Gespräch mit den Menschen vor Ort und nahm sich Zeit für ihre Anliegen, Fragen und Rückmeldungen. Pfarrer Maxeiner zeigte sich dankbar für die starke Beteiligung und den gelungenen Auftakt der neuen Kirchengemeinde: „Wir stehen am Anfang einer neuen Kirchengemeinde. Es ist ein langer Weg des weiteren Zusammenfindens und -wachsens, den wir gemeinsam gehen dürfen. Doch im Vertrauen auf den Heiligen Geist und seine Kraft wollen wir diesen Weg mutig und hoffnungsvoll gestalten.“ Der Besuch des Erzbischofs markiert damit einen wichtigen Schritt im Prozess des Zusammenwachsens und der gemeinsamen Zukunftsgestaltung der neuen Kirchengemeinde St. Marien und St. Johannes der Täufer.
BA
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