Allgemeine Berichte | 08.05.2017

Stadtwerke Sinzig informieren über kostenintensive Reinigungsarbeiten

Feuchttücher und Küchen-Krepp gehören nicht in den Abfluss

Entstehende „Verzopfungen“ machen den Stadtwerken das Leben schwer

Eine „Verzopfung“ legt selbst die stärkste Abwasserpumpe lahm.  Stadtwerke Sinzig

Sinzig. Aus aktuellem Anlass weisen die Stadtwerke Sinzig darauf hin, dass Feuchttücher, Papiertaschentücher und Küchenpapier nicht in die Kanalisation „entsorgt“ werden dürfen. Im Gegensatz zu Toilettenpapier bestehen Feuchttücher nämlich aus einem synthetischen Vliesstoffgemisch und sind oftmals noch mit Fett- oder Ölzusätzen versehen. Während sich handelsübliches Toilettenpapier auf dem Weg zur Kläranlage weitestgehend zersetzt, passiert dies bei Feuchttüchern aufgrund der oben beschriebenen Eigenschaften eben nicht.

Dies gilt übrigens auch für Papiertaschentücher und sogenannten „Küchen-Krepp“; diese bestehen aus Zellstoff und sind damit dicker und schwerer wasserlöslich als handelsübliches Toilettenpapier.

Auf ihrem Weg durch das Kanalnetz werden sie ebenso wie Feuchttücher von den Pumpen in den Abwasserpumpwerken angesaugt und wickeln sich wie ein Zopf um die Pumpenräder. In Fachkreisen wird dieser Vorgang „Verzopfung“ genannt.

Die aufgrund solcher „Verzopfungen“ entstehenden Blockaden der Abwasserpumpen sind besonders hartnäckig, da insbesondere die Feuchttücher wegen der Fettzusätze stark aneinanderhaften.

Appell der Stadtwerke

„Immer wieder - gerade bei Regenereignissen nach Trockenperioden - müssen unsere Mitarbeiter ausrücken, um Abwasserpumpen aufgrund von „Verzopfungen“ zu reinigen. Dies ist nicht zuletzt deshalb bedauerlich, weil jede einzelne Beseitigung einer solchen Störung Kosten von rund 1000 Euro verursacht. Diese Kosten sind letztlich von allen Gebührenzahlern zu tragen“, erläutert Werkleiter Bernd Lischwé. Auch im privaten Bereich ist in den letzten Jahren eine stetige Zunahme von Störungen durch „Verzopfungen“ in hauseigenen Abwasserinstallationen zu beobachten. Hierfür anfallende Kosten sind unmittelbar von den betroffenen Hauseigentümern zu tragen. Ob im privaten oder im öffentlichen Bereich – die Beseitigung der Störungen kostet nicht nur Zeit und Geld, sondern bindet auch Personal. Daher appelliert Lischwé an die Sinziger Bürgerinnen und Bürger: „Feuchttücher, Papiertaschentücher und Küchenpapier gehören nicht in den Abfluss - weder über Wasch- und Spülbecken, noch über die Toilettenspülung“. Pressemitteilung

Stadtwerke Sinzig

Eine „Verzopfung“ legt selbst die stärkste Abwasserpumpe lahm. Foto: Stadtwerke Sinzig

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