Martinsumzüge in Ober- und Niedermendig
Feuer, Glühwein und Wecken lockten Kinder und Erwachsene
Mendig. Wohl jedes Kind kennt die Legende um den Martinstag, die in zahlreichen Kirchen in Form eines Theaterstücks oder einer Lesestunde verkündet wird. So auch am Donnerstag, 9. November in der Pfarrkirche St. Genovefa, wo die Kinder der gleichnamigen Kindertagesstätte gemeinsam mit ihren Erzieherinnen die Geschichte um den römischen Soldaten, der seinen wärmenden Mantel mit einem frierenden Bettler teilte, in Form eines Singspiels darstellten. Während Gemeindereferentin Hella Wilbert den Wortgottesdienst zelebrierte, trugen die Kindergartenkinder außerdem noch mit Gebeten und Fürbitten zum Gottesdienst bei.
Im Anschluss an den Wortgottesdienst wartete bereits St. Martin – verkörpert von Katharina Friedrich vom Reiterverein Mendig – auf die Kinder und führte diese hoch zu Ross von der Obermendiger Pfarrkirche zum Martinsfeuer in die Fallerstraße. Angeführt wurde der Martinszug von der Schützenkapelle Mendig und der Jugendfeuerwehr Mendig.
Zur gleichen Zeit startete der Martinsumzug an der St.-Cyriakus-Kirche in Niedermendig, der ebenfalls von einem reitenden Maritnsdarsteller, nämlich Hanna Krüger vom Reiterverein Mendig, begleitet wurde. Hier ging die Schützenkapelle Luxem vorneweg, und damit beide Züge zur gleichen Zeit am Martinsfeuer eintreffen konnten, hatten die beiden Schützenkapellen sich per Funk über ihre Startzeit an den jeweiligen Kirchen verständigt.
Während das wie in jedem Jahr- von den Mitarbeitern des städtischen Bauhofs mit unzähligen Holzpaletten aufgebaute Martinsfeuer auf dem Platz neben dem Friedhof im oberen Stadtteil lichterloh brannte, verteilten unter anderem die Mitglieder der SPD Mendig insgesamt 1000 von der Landhausbäckerei Ulrike Schmitz und der Bäckerei Bernd Lempertz gebackene Martinswecken an die Jungen und Mädchen. Außerdem gab es heißen Glühwein und Kinderpunsch an einem wie in jedem Jahr von Karins Tanzgruppe betreuten Getränkewagen. Aus Sicherheitsgründen war selbstverständlich auch die Mendiger Feuerwehr wieder einmal gegenwärtig. FRE
Unter der Federführung von Wolfgang Manten hatten die Mitarbeiter des städtischen Bauhofs mit unzähligen Holzpaletten ein beeindruckendes Martinsfeuer aufgeschichtet.
Stadtbürgermeister Hans-Peter Ammel und Mitglieder der SPD verteilten Martinswecken.
Aus Sicherheitsgründen war auch die Mendiger Feuerwehr im Einsatz.
Stolz präsentierten die Kiinder ihre mit viel Fantasie selbst gestalteten Laternen.
Hanna Krüger (r.) und Katharina Friedrich vom Reiterverein Mendig waren in die Rolle des Heiligen geschlüpft.
